In den letzten beiden Wochen habe ich zum ersten Mal seit Juni wieder je 3 Laufeinheiten gemacht.
Doch ist meine Archillessehne noch immer nicht richtig belastbar. Diese Woche wird es wohl erst am Samstag oder Sonntag eine kürzere Einheit geben.
Die akuten Schmerzen sind zwar definitiv weg. Aber irgendwie harzt es einfach. Nach den 6 Einheiten spürte ich wieder deutliche Schmerzen.
Am besten geht es, wenn ich langsam jogge. Sobald ich etwas länger intensiver laufe, spüre ich die Sehne. Noch bin ich vorsichtig, und nehme diese Signale als Warnzeichen. Doch vielleicht bin ich einfach etwas zu hypochondrisch. Schliesslich juckt ja manchmal auch das Knie, das Schienbein oder sonst was.
Ich versuche also laufen resp. joggen ohne mich zu stark auf die Archillessehne zu konzentrieren, sondern mich darüber zu freuen, am Sonntagmorgen bei ansteigender Sonne im frisch gewaschenen Wald unterwegs zu sein oder am frühen Freitagabend mit Blick auf die verschneiten Alpengipfel auf das Wochenende zu zulaufen oder mit wieder mit der Gruppe in der dunklen Nacht unterwegs sein zu können.
Dieser Blog will über schöne Laufrouten, Lauferfahrungen und Laufevents berichten. Sehr erwünscht ist die Vernetzung mit anderen Laufblogs und Läuferseiten. Martin freut sich über jede Reaktion: martinmatt@gmx.ch
Freitag, 9. November 2012
Montag, 24. September 2012
DNF
In der diesjährigen Rangliste von Greifenseelauf bin ich wohl zum ersten Mal mit DNF aufgeführt.
Trotzdem war es für mich ein lässiges Erlebnis.
Hugo persönlich treffen und auf der 2 km langen Strecke bis zum Start ausgiebig plaudern.
Schon am Start war mir klar, dass es mir wohl nicht leicht fallen wird, den Lauf abzubrechen und unterwegs habe ich mich sofort wohl gefühlt. Stimmung, Tempo, Wetter und mein Körpergefühl waren perfekt und ich bin überzeugt, dass ich die 21 km locker in 2 h geschafft hätte.
Doch dies wäre völlig unsinnig gewesen. So bin ich nach 4 km ausgestiegen und auf dem Wanderweg wieder nach Uster zurück gelaufen.
Die gut 8 km haben auch am Folgetag ungewöhnlichen Schmerzen zur Folge.
Dies ist gutes Zeichen.
Ich werde vorsichtig weiter laufen kann und in der kommenden Woche vielleicht 2 x 45 min unterwegs sein.
Trotzdem war es für mich ein lässiges Erlebnis.
Hugo persönlich treffen und auf der 2 km langen Strecke bis zum Start ausgiebig plaudern.
Schon am Start war mir klar, dass es mir wohl nicht leicht fallen wird, den Lauf abzubrechen und unterwegs habe ich mich sofort wohl gefühlt. Stimmung, Tempo, Wetter und mein Körpergefühl waren perfekt und ich bin überzeugt, dass ich die 21 km locker in 2 h geschafft hätte.
Doch dies wäre völlig unsinnig gewesen. So bin ich nach 4 km ausgestiegen und auf dem Wanderweg wieder nach Uster zurück gelaufen.
Die gut 8 km haben auch am Folgetag ungewöhnlichen Schmerzen zur Folge.
Dies ist gutes Zeichen.
Ich werde vorsichtig weiter laufen kann und in der kommenden Woche vielleicht 2 x 45 min unterwegs sein.
Montag, 17. September 2012
Forfait
Ganz nach dem Motto die Hoffnung stirbt zuletzt habe ich bis zum letzten Samstag immer noch darauf spekuliert, dass ich am HM rund um den Greifensee teilnehme. Doch leider kann ich die Einladung im „Friends“-Team von adidas, der Post und Helsana an diesem Lauf teilzunehmen nicht wahrnehmen. Ich muss Forfait erklären. Stattdessen gehe ich weiterhin in die Physio und lasse mich mich mit Stosswellen behandeln und meine Unterschenkelmuskeln mit Nadeln so reizen, dass ich danach jedesmal Muskelkater habe. Auch mache ich weiterhin meine spezifische Übungen und die Unterschenkelmuskeln länger werden zu lassen. Hier hat sich innerhalb des letzten Monats schon recht etwas getan, wenn ich auf mein subjektives Empfinden abstütze. Es ärgert mich aber schon, dass ich nicht dabei sein kann, jetzt wo ich das erste Mal ein VIP wäre!
Dafür freue mich, dass ich heute das erste Mal wieder ohne Schmerzen der Archillessehne ganz locker einige km gelaufen bin. Bin gespannt, ob ich auch morgen schmerzfrei bin. Das würde bedeuten, dass ich ganz langsam wieder mit dem Aufbautraining beginnen kann. Bei der heutigen Abendstimmung durch den Wald traben war ein Genuss, auch wenn ich eingestehen muss, dass ich die 3 - 4 kg Mehrgewicht schon spüre.
Montag, 10. September 2012
Fehlstart
Meine Achillessehne ist nicht mehr druckempfindlich und
macht im Alltag keine Schwierigkeiten mehr. Deshalb habe ich am Samstagmorgen
den ersten Versuch gewagt. Voller Elan bin ich los gelaufen. Doch nach wenigen
Metern musste ich mir eingestehen, dass es nicht geht. Die Achillessehne
schmerzt sofort so deutlich, dass Laufen einfach keinen Sinn macht. Enttäuscht bin ich umgekehrt.
So habe ich also auch dieses Wochenende wieder das Bike als
Trost verwendet. Damit nicht das Gefühl von "Rollstuhlfahren" nicht
zu stark wird, suche ich auch die anspruchsvolleren Trails in der Gegend
gezielt auf und wage auch Abfahrten, welche ich zwar nicht immer 100 %
beherrsche, doch bis jetzt glücklicherweise immer verletzungsfrei überwunden
habe.
Die 2-stündige Tour am Sonntagmorgen war in dieser Hinsicht ein toller
2-h Spass.
Donnerstag, 23. August 2012
Sicherheit
Sicherheit ist ein wichtiges Gut. Doch gewissen Sicherheitsmassnahmen schiessen in meinen Augen massiv über das Ziel hinaus.
Zum Beispiel Kinder vor 7 Jahren:
und heute..
Mir wäre es als Vater nicht in den Sinn gekommen, dass meine Töchter bei dieser Beschäftigung einen Helm tragen sollten.
Eine Sicherheitsmassnahme, welche sogar noch unnötiger als ein Helm auf einem Dreirad oder auf Bobbycar ist, habe ich aber selber eingerichtet: Die Sicherheitsabfrage beim Kommentieren von diesem Blog.
Ultraistgut hat hier darüber berichtet und dank dem Hinweis von Chris bin ich überhaupt darauf gekommen, dass auch ich auf solch unnötigen Sicherheitsmassnahmen bestehe. Glücklicherweise habe ich herausgefunden, wie sich diese Abfrage bei Blogger ausschalten lässt.
Bei allen, welche trotz dieser Schikane einen Kommentar abgegeben haben, möchte ich mich nochmals besonders bedanken.
Zum Beispiel Kinder vor 7 Jahren:
und heute..
Mir wäre es als Vater nicht in den Sinn gekommen, dass meine Töchter bei dieser Beschäftigung einen Helm tragen sollten.
Eine Sicherheitsmassnahme, welche sogar noch unnötiger als ein Helm auf einem Dreirad oder auf Bobbycar ist, habe ich aber selber eingerichtet: Die Sicherheitsabfrage beim Kommentieren von diesem Blog.
Ultraistgut hat hier darüber berichtet und dank dem Hinweis von Chris bin ich überhaupt darauf gekommen, dass auch ich auf solch unnötigen Sicherheitsmassnahmen bestehe. Glücklicherweise habe ich herausgefunden, wie sich diese Abfrage bei Blogger ausschalten lässt.
Bei allen, welche trotz dieser Schikane einen Kommentar abgegeben haben, möchte ich mich nochmals besonders bedanken.
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