Bereits um Montag konnte ich mich wieder ganz normal bewegen. Nur das rechte Knie schmerzte noch. Heute Mittwoch ist das Knie aber auch wieder schmerzfrei und alles ist wieder im grünen Bereich. Trotzdem werde ich frühestens am Freitag wieder laufen.
Noch nicht abgeschlossen habe ich die mentale Regeneration. Für mich ist es schwer nachvollziehbar, weshalb ich mich ab km 34 so mies gefühlt habe.
Die Kilometerzeiten sind sehr regelmässig, wie nach Plan und schon fast schulbuchmässig ist die durchschnittliche Pace mit der zurückgelegten Strecke gesunken:
nach 10,0 km: 5min51/km
nach 21.1 km: 5min41/km
nach 34,0 km: 5min36/km
nach 42,2 km: 3min35/km
die Abschnittzeiten:
km 0 bis 10: 5min51/km
km 10 bis 21,1: 5min32/km km 0 bis 21,1: 5min41/km
km 21,1 bis 34: 5min28/km
km 34 bis 42,2: 5min32/km km 21.1 bis 42,2: 5min30/km
Diese Abschnittszeiten geben also keinen Hinweis, dass ich mich ab km 34 wie ein nasser Sack gefühlt habe. Der gefühlte Leistungseinbruch konnte ich durch den Leistungswillen sehr gut kompensieren. Fast muss ich sagen, dass kann doch gar nicht so schlimm gewesen sein!
Auch wenn ich die Bilder anschaue, ist mein Gesichtausdruck doch eher entspannt und das Leiden ist nicht so richtig ersichtlich. (Alle Bilder ©Alphaphoto)
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| ca bei km 32 (©Alphaphoto) |
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| auch 2 km vor dem Ziel: Kein Tunnelblick (©Alphaphoto) |
| Marcel feuert mich vor dem Ziel an (©Alphaphoto) |
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| Dynamik kurz vor dem Ziel (©Alphaphoto) |
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| Nur auf den letzten Metern lässt mein Gesicht die Ermüdung vermuten (©Alphaphoto) |
Wenn ich mir aber vorstelle, dass der nächste Marathon für den kommenden April angedacht ist, wird mir Angst und Bang. Ich muss mir wohl noch viel Mut zusprechen, bevor ich mich an dieses Vorhaben wage. Zur Zeit fühle ich mich ausser Stande, einen solchen Lauf wie Luzern zu wiederholen. Die mentale Regeneration wird diesmal wohl sehr wichtig werden.



