Freitag, 28. August 2015

Die Laufpause ist vorbei

Blogmässig und läuferisch hatte ich eine längere Auszeit. Zuerst habe ich 3 Wochen ausgesetzt, da ich mir 2 Ostenilinjektionen ins Knie "gönnte". Ich habe mich dazu entschieden, da ich im Mai nach dem Laufen unangenehme Bewegungsschmerzen hatte. Diese sind jetzt weg. 

Dann kamen die Sommerferien in SriLanka und dort hatte ich nicht oft Gelgenheit zu Laufen. Meist waren wir schon früheren Morgen unterwegs und später war es mir zu heiss. 

Nach der Rückkehr waren die Stiche im Knie während dem Laufen wieder so stark, dass ich immer wieder Gehpausen einlegen musste. Die Ursache war dann ganz offensichtlich, als ich wieder das erste Mal im Fitnessstudio mein Übungsprogramm abarbeitete. Vor der Auszeit habe ich 16 bis 18 kg angehoben und war schmerzfrei. Nach der Rückkehr war mit dem rechten Bein das Anheben 2 kg  schon schmerzhaft und am Folgetag hatte ich Muskelkater. 
Beim linken Bein war der Unterschied viel weniger deutlich. Vermutlich habe ich mein rechtes Bein ganz unbewusst geschont. 
Jetzt nach 3 Wochen kann ich das Gewicht wieder steigern und nach dem Training ist das Stechen weg. Auch das Laufen geht wieder - wenn auch noch in bescheidenem Umfang. 

Ich bin also wieder ein Laufeinsteiger. Das Schwergewicht lege ich zurzeit auf den Aufbau der Oberschenkelmuskulatur. 

Intensives Ausdauertraining mache ich auf dem Velo.

Spannend ist es zu sehen, wie sich bei meinen Laufeinheiten die Laufeffizienz entwickelt. Die Ambit 3 von Suunto bietet seit dem letzen Softwareupdate neue Funktionen an. Im Juni lag der Wert der Laufeffizienz bei längeren flachen Runden bei 47, jetzt noch bei 43. Zudem bin ich natürlich auch deutlich langsamer. 

Jetzt will ich definitiv wieder zum Läufer werden und habe mir für kommende Woche 3 Läufe geplant. 

Sonntag, 12. April 2015

Marathongefühle und Adidas Ultra Boost

Die schönen Frühlingstage sind für mich eine Verlockung für längere Runden. Das Ausdauertraining auf dem Indoorbike war bei schlechtem Wetter eine gute Alternative. Doch bei dem sonntäglichen Hoch mache ich mich wieder einmal auf einen etwas weiteren Joggingausflug.

Anfangs bin ich in gemächlichem Tempo unterwegs und geniesse die angenehm frische Vormittagsluft. Den steilen Anstieg ins Totentähli bewältige sehr langsam trabend. Noch immer steigt mein Puls bei Anstiegen sehr rasch auf 90, 95 % vom Maximalpuls. Hoffentlich wird sich dies in den kommenden Monaten etwas entschärfen.
Nach dem höchsten Punkt der Runde bin ich so richtig warm. Ich verschärfe das Tempo und auf der leicht abfallenden Strasse beginne ich zu rennen. Ich trage den Adidas Ultra Boost.
Der Ultra Boost ist sicher kein Allterrain-Schuh. Auf Asphalt ist er inzwischen mein klarer Favorit und der Schuh für meinen nächsten Marathon (Bild: Adidas)
Auf dem Strassenbelag zu laufen macht mit diesem Schuh definitiv am meisten Spass. Die letzten 5 km bin ich richtig gut unterwegs und gerate fast in ein Rennfieber. Keine Knieschmerzen hemmen mich und genügend Energie habe ich auch dabei.

Wieder zu Hause, melde ich mich spontan für den Züri-Marathon am kommenden Wochenende. Nicht als Läufer aber wenigstens als Helfer. So kann ich wieder Marathonluft schnuppern! Schliesslich liegt mein letzter Marathon nun bereits 2 Jahre zurück.


Dienstag, 31. März 2015

Rückblick März 2015

Auch im vergangenen Monat war Laufen nicht meine sportliche Haupttätigkeit. Das Fitnessstudio hat noch immer Vorrang. 
Ich habe nicht gedacht, dass ich einmal soviel Indoorsport mache, wie jetzt. 
Bewegung in der Natur als Ausgleich zur Arbeit ist für mich eine wichtige Triebfeder fürs Laufen. 
Aber wenigstens mache ich jetzt wieder 2 Laufeinheiten pro Woche. Zwar bin Ich manchmal noch recht schwerfällig unterwegs. Inbesondere bergwärts fehlt mir der Schwung. Ich fühle mich wie Schnecke, welche keuchend den Hügel hoch kriecht. Ich bekämpfe dieses Gefühl mit sauberer Lauftechnik, ganz kurzen Schritten und guter Körperspannung. Dies gelingt immer leider nicht immer gleich gut.

In der Monatsmitte machte mir nach 3 etwas längeren Einheiten meine verspannte Wadenmuskulatur zu schaffen.



Zuerst habe ich zum Lockern der Muskeln die Triggerrolle ausprobiert.





Doch dann ich habe relativ rasch wieder auf meinem Massagestab TheStick zurück gegriffen. Gerade bei schmerzhaften Verspannungen kann ich damit den Druck gezielter variieren. Ich kann eindeutig besser regenerieren, wenn ich mich nach dem Sport  massiere.
Nach einer Laufpause und intensiver Massage sind die Schmerzen auch diesmal relativ rasch verschwunden. Jetzt verwende ich den Stick wieder regelmässig.


In letzter Zeit stellten sich auch Phasen mit richtig gutem Laufgefühl ein und ich bin öfter in meinem Marathontempo unterwegs. Auch das Halbmarathontempo ist wieder erreichbar, wobei sich bei längeren Abschnitten mein Knie meldet. Ich muss noch immer vorsichtig sein und will nicht übertreiben. Ausdauer trainiere ich noch immer in Form von Indoorcyclingeinheiten. 

Jetzt Pläne ich aber Lauftrainingseinheiten in Form von Hügel-/Treppenläufen. Bergwärts Tempo zu machen ist für das Knie weniger belastend. Im Wissen drum, dass diese Einheiten jeweils relativ hart sind, schiebe ich den Start aber noch etwas vor mir her. 

Meine Zuversicht wieder richtig laufen zu können ist weiter gewachsen und ich beginne bereits über einen Halbmarathon als Ziel nach zu denken.

Samstag, 7. März 2015

Vorbereitung SWISSMAN Xtreme Triathlon 2015

In den letzten Wochen war ich wieder mehr bei den Vorbereitungen des kommenden SWISSMAN involviert. So habe ich unter anderm zusammen mit dem OK-Team den Sponsor X-BIONIC besucht und uns die Neuigkeiten vorstellen lassen. Es war spannend, mit welchen High-Tech-Mitteln X-BIONIC dem Leitspruch "Macht aus Schweiss Energie" verfolgt und welch technologisch anspruchsvolle Fertigung dahinter steckt. Für Finisher und Supporter des SWISSMAN 2015 haben wir wieder tolle Finishershirts ausgesucht. Es war ein cooler, aber teurer Abend. Habe ich mir doch bei dieser Gelegenheit gleich noch den einen oder andern Wunsch erfüllt.

Wir wollen beim kommenden Anlass mehr SWISSMAN-Produkte verkaufen. Das letzte Jahr war das Interesse der Teilnehmer so gross, dass wir innert kürzester Zeit ausverkauft waren. Dies wollen wir besser machen. Auch hoffen wir darauf, damit die noch immer knappen Finanzen etwas zu verbessern.

Eventuell gehört auch eine Suunto Ambit 3 Peak als SWISSMAN Sonderedition zum Angebot.

Viele der notwendigen Bewilligungen sind bereits vorhanden. Letztes Jahr wollte die Polizei von Ascona/Locarno den Anlass fast unterbrechen, da einzelne Velofahrer den Rotlichtern und Stoppstrassen etwas zu wenig Beachtung geschenkt haben und der von uns einsetzte Verkehrsdienst punktuell den Verkehr angehalten hat. Deshalb ist diese wichtige Bewilligung noch ausstehend.

Auch die Sponsorensuche hat wieder hohe Aktualität, nachdem sich der Sponsor für den Transport zurückgezogen und ein weiterer seine Geschäfttätigkeit verlagert hat. Die Suche von Sponsoren ist anspruchsvoll, da wir nicht einfach irgendwelche Werbebotschaften weitertragen wollen, sondern Firmen suchen, welche einen Bezug zum Triathlonsport, zu lokalen Gegebenheiten und/oder gleiche Werte teilen.

Aktuell muss Helfercrew ergänzt werden. Erfahrungsgemäss bringen allgemeine Aufrufe wenig Erfolg. Meist müssen persönliche Ansprachen gemacht werden.
Leider sind bereits auch die ersten ungeplanten Schwierigkeiten aufgetaucht. So ist eine Location, welche uns zugesagt wurde, erst 4 Stunden zu spät verfügbar. Eine neue Lösung muss dafür gesucht werden. Aus der Vergangenheit wissen wir, dass wir noch öfter gefordert sein werden, eine neue Lösung zu suchen, weil etwas ungeplantes Auftaucht.

Sicher ist aber, dass es auch im 2015 ein unvergesslicher SWISSMAN Xtreme Triathlon stattfinden wird. Ich freue mich darauf!




Montag, 2. März 2015

Rückblick Feb 2015


Mit dem Laufen geht es bei mir weiter aufwärts. Im vergangenen Monat habe ich über 80 Lauf-km zurückgelegt und bin dabei bereits 2 x mehr als 1 h ohne Unterbruch gelaufen. Mein Knie hat gut mitgemacht. Doch ohne regelmässiges Krafttraining hätte ich sicher Probleme.

Aktuell habe ich heute gerade den letzten Tag einer 5-tägigen Fastenkur hinter mir. Dies habe ich auch in früheren Jahren als Marathonvorbereitung gemacht. Dieses Frühjahr ist nicht an einen Marathon zu denken. Am Marathon in Zürich bin ich höchstens als Helfer mit dabei. Mein Gewicht ist seit meiner letzten Fastenphase im Herbst ziemlich stabil geblieben. Jetzt soll es nochmals eine Stufe runter. Mein Ziel sind 66 kg. Bis es soweit ist, mache ich die Ausdauereinheiten weiterhin auf dem Indoorbike und nur kurze aber lustvolle Läufchen.