Sonntag, 2. November 2014

Monatsrückblick


Die Übersicht in Movescount verzeichnet noch immer keine Laufeinheiten. Zwischendurch mache ichzwar immer mal wieder einige Schritte auf dem Laufband. Doch kleine unangenehme Stiche im Knie hindern mich daran, läner als einige Minuten zu laufen. Ich habe das Gefühl, dass ich mein Knie nicht richtig stabilisieren kann. Deshalb ist ein grosser Teil meiner sportlichen Aktivitäten eher therapeutisch denn richtig lustvoll. Doch helfen die Übungen
Mein Projekt "Gewichtsabnahme" ist auch etwas ins Stocken geraten. Ich kann einfach der zum Geburtstag geschenkten Schokolade nicht widerstehen. Doch zeigt meine Waage wenigstens wieder 6 als erste Ziffer an.

Im Freien bin ich also noch immer mit dem Velo resp. dem Bike unterwegs. Mit dem neuen APP von Suunto lassen sich diese Strecken in einem kleinen Filmchen darstellen. Hier die Runde vom vergangenen Samstag. (Track)


Montag, 29. September 2014

Neuigkeiten von Martin

Mein Projekt "Gewichtsabnahme" stockt. Aber ich werde weiterhin hart die Kalorien zählen und nur am Wochenende gibt es max 2 Reihen Schockolade. Im Durchschnitt komme ich auf ca 1100 Kcal/pro Tag (eingenommene Kalorien abzüglich Sportkalorien). Eigentlich habe ich erwartet, dass ich Anfangs Oktober wieder weniger als 70 kg bin. Doch im das Gewicht pendelt aktuell hartnäckig um 71 kg. Ich tröste mich damit, dass sich durch die 3 wöchentlichen Kraftrainingseinheiten das Verhältnis Fett/Muskeln ganz leicht zu Gunsten Muskeln verschoben hat. Mit einem Fettanteil von ca 21 % ist das Potential abzunehmen ist noch nicht ausgeschöpft. Doch mit Laufen ist damit noch nichts. Ich habe ich mir auferlegt, erst wieder zu laufen, wenn mein Gewicht stabil unter 70 kg ist. In Absprache mit der Physio kann ich aber nun mit vorbereitenden Übungen beginnen, um den Knorpel so langsam an die Belastung zu gewöhnen. 60 Sprünge am Tag  sollen dabei helfen. Ich muss gestehen, dass mir dies gar nicht so leicht fällt. Inbesondere bei einbeinigen Sprüngen kommen die Instabilitäten im Knie brutal klar zum Vorschein. Eine also Motivation mein Kraftprogramm also weiterhin zu absolvieren.

Letzte Woche hatte Gelegenheit, einen Informationsanlass über Produkteneuheiten von Salomon und Suunto beizuwohnen. Salomon habe ich früher nicht als Ausrüster von Läufer registriert und in meinem Laufschuhsortiment ist erst seit einem Jahr der Speedcross von Salomon zu finden. Diesen Schuh schätze ich zwar durchaus. Doch auf Grund des mit Stollen versehenen Profils trage ich diesen Schuh nur bei winterlichen Neuschneeverhältnissen - also ganz selten.
Auch in Zukunft bleibt Salomon DER Ausrüster für Läufer, welche auch abseits von normalen Wegen sicher bewegen wollen. Doch will man auch den Teil des urbanen Publikums ansprechen, welches nicht nur im Stadtpark oder dem See entlang joggt, sondern auf unterschiedlichem Terrain mit Richtungswechseln und An-/Abstiegen unterwegs ist.
Zur Anregung und Inspiration bietet Salomon die App Citytrail an. Meine beiden zuletzt besuchten Städte Berlin und Dresden sind bereits vertreten und die Routen versprechen eine läuferisch spannende Runde mit Besuch von einigen Hotspots.
Auf einem Teil einer solchen Runde konnte ich in Zürich den Salomon SENSE PRO Laufschuh testen. Selbstverständlich hat dieser Schuh das Salomon Schnürsystem. Das Laufgefühl ist neutral, guter Halt und angenehm gedämpft. Das Sohlenprofil gefällt mir an diesem Schuh besonders und lässt auch bei tieferm Gelände noch einen guten Gripp erwarten. Am Samstag habe ich diesen Schuh auf meinen Bike mit Flatpedal und 4 mm Pins getragen. Die Sohle ist so robust, dass dieser Laufschuh auch solchen Belastungen gut standhält.


Sehr gut gefallen hat mir Salomons S-LAB Hybrid Jacke. Bei längeren Läufen gerade in höhren Regionen ist ein guter Schutz zwar ein Must, doch bei wechselnden Bedingungen ist eine Jacke bei Nichtgebrauch auch immer immer wieder störend.

Die Idee, eine Jacke nur mit einem 3/4-langen Reissverschluss und einem Rand aus Strechmaterial auszurüsten finde ich genial. Bei Nichtgebrauch kann die Jacke während dem Laufen in diesem Hüftgurt verstaut werden und stört so überhaupt nicht, sondern sitz stabil auf der Hüfte. Auch die Kapuzenkonstruktion ist dank einem eingearbeiteten Stirnband innovativ. Die kapuze ist so fast wie eine Mütze, welche vor Wind und Wetter schützt aber das Blickfeld auch beim Drehen des Kopfes frei hält. Damit ist diese Jacke nicht nur bei Laufen in der Stadt sondern auch auf dem Velo (ohne Helm!) das Richtige. Doch Gutes hat seinen Preis: 350 CHF für 120 gr Jacke! Eher ein Weihnachtsgeschenk und sicher kein Spontankauf.



Mittwoch, 3. September 2014

Dies und Das: Gewichtsabnahme, RaceAraoundIreland, Suuntoreparatur

Heute nur ein ganz kurzer Blogeintrag.

Mein Projekt Gewichtsabnahme ist auf Kurs. Meinen Körperfettanteil konnte ich nun schon fast um 2 %-Punkte senken. Ich habe mir zum Ziel gesetzt, bis Ende Oktober noch weitere 8 %-Punkte  zu verlieren.

Diese Woche ist mein Nachbar als Single-Athlet am Nonstop-Velorennen über 2200 km rund um Irland mit dabei. Ich bin fasziniert, von diesem Rennen und seiner Leistung. Falls es mir mein Laufeinstieg nicht gelingt, werde ich Ausdauerradfahrer!

Meine Suunto Ambit trage ich nun fast 1 1/2 Jahre täglich. Jetzt war der Start/Stop-Knopf  verklemmt.  Online konnte ich die Störung erfassen und erhielt gleich die Bestätigung, dass dafür ein Garantieanspruch besteht. Die Uhr wurde bei mir in Winterhur abgeholt. 1 Tag später erhielt ich die Meldung, dass die Uhr bereits im Servicecenter in Finnland angekommen ist und nur eine Woche später habe ich die reparierte Ambit wieder am Handgelenk!

Montag, 25. August 2014

Herbsttrainingsplan aber ohne Laufeinheiten



Seit den Sommerferien trainiere ich wieder mit einem Trainingsplan. In früheren Jahren hat mein Trainingsplan immer nach den Sommerferien begonnen und diente dazu, die Zeitfenster für das Training möglichst familientauglich fest zu legen. Das Ziel war meist ein Herbstmarathon unter 240 min. Dieses Jahr ist natürlich nicht an einen Marathon zu denken. Laufen ist überhaupt noch nicht angesagt. Bevor ich das Lauftraining überhaupt aufnehmen kann, muss ich endlich mein Gewicht wieder auf ein wettkampftaugliches Niveau senden. Aktuell bin ich 15 % zu schwer! 

Mit diesem Trainingsplan habe ich meine Vorbehalte gegen Besuche im Fitnesscenter auf die Seite gelegt. Mein Plan enthält statt den 3 wöchentlichen Laufeinheiten 3 wöchentliche Besuche an den Kraftmaschinen. Zwar liegen zu Hause Matte, MBT-Scheibe, Tera-Band und Ball immer bereit. Doch zu oft habe ich die Einheiten ausfallen lassen. In den letzten Wochen musste ich auch feststellen, dass mit den Maschinen einzelne Muskeln viel gezielter und effizienter trainiert werden können, als mit meinen Homeübungsprogramm. Bereits nach 2 Wochen kann ich fast schmerzfrei die Treppe hinunter hüpfen.

Diese Woche steht nun eine ganz intensive Woche bevor. Wie in meinen Marathonvorbereitungsplänen enthält mein aktueller Trainingsplan eine Wellnesswoche von Biotta. Dies ist nichts damit zu tun, was man gemeinhin unter einer Wellnesswoche versteht. Es ist eine Saftkur und dient zur Entschlackung. Ich bin in dieser Zeit bezüglich Disziplin und Durchhaltevermögen stark gefordert. Am meisten litt ich anfangs unter den bei mir auftretenden Kopfschmerzen. In den letzten Jahren konnte ich diesen begegnen, indem ich jeweils täglich mind. 45 min langsam gejoggt bin. Ich bin nun gespannt, ob ich mit täglichen Einheiten im Fitnesscenter resp. Ausfahrten auf dem Velo die Kopfschmerzen verhindern kann.

Ich bringe jeweils die Disziplin die Woche wirklich durch zu halten auf, weil ich gewiss ca. 3 kg Fett verlieren werde, mein Ruhepuls nachher über Wochen 3 - 5 Schläge tiefer sein wird und ich wieder viel disziplinierte im Essverhalten bin. Schliesslich will man eine solche Tortour nicht umsonst gemacht haben.


Mit dem jetzigen Traingsplan will ich erreichen, dass mein Gewicht Ende Oktober wieder zwischen 64 und 66 kg liegt und meine Muskulatur wieder so gut ist, dass ein schmerzfreies langsames Joggen wieder möglich sein sollte. 



Dienstag, 24. Juni 2014

Am Ziel!



Am Sonntag gegen Mittag haben auch die Helfer des SWISSMAN Xtreme Triathlon’s die Ziellinie überschritten. Also rund 12 Stunden später als die letzten SWISSMAN-2014-Finisher. Auch haben wir Helfer die Ziellinie nicht von unten nach oben sondern von oben nach unten überschritten. Hinter uns liegen nicht 226 km / 5500 Hm zu Wasser, Rad und Fuss, sondern das aufgeräumte Zielgelände auf der kleinen Scheidegg.

Trotzdem ist dies für mich nochmals ein emotionaler Moment. Nun ist diese Stelle wieder einfach eine Kuppe leicht über dem der Bahnstation der kleinen Scheidegg.

Wer nicht dabei war, kann unmöglich abschätzen, wie intensiv und wie verschiedenartig verwoben die Emotionen bei jedem einzelnen der Athleten an dieser Stelle waren. Die Gesichter und strahlenden Augen der Finisher zeigten Stolz, Lachen, Tränen, Erleichterung, Leere, Begeisterung, Schmerz, Dankbarkeit, Freude, Erschöpfung, Glück, Zufriedenheit, Begeisterung, …..

Jeder und jede hat eine für mich unmögliche Leistung vollbracht. Trotzdem konnte ich als Teammember  im Hintergrund dabei sein. Es waren 3 intensive Tage, an welchen ich spannende Menschen traf, durch schönste Landschaften reiste und tolle Geschichten vernahm.

Doch nun der Reihe nach. Bereits am Donnerstag sind wir unterwegs auf die kleine Scheidegg. Zu Dritt markieren wir die Ziellinie und Achsen, legen den Standort für jede einzelne Beachflag fest, bohren die Löcher, lösen kleinere Problemchen und besprechen mit den zuvorkommenden Mitarbeitern der Jungfraubahn die Energieversorgung. Bei der Bahnfahrt nach Grindelwald zurück, winken wir Dominik, welcher an der Markierung der Laufstrecke arbeitet. Auch in Brienz legen wir die Standorte für Zelt, Balken, Beachflags fest. Der neue Standort der Wechselzone direkt am See ist ein Hit. Danach geht es zurück nach Winterthur, wo ein anderes Team die letzten Materialkontrollen vornimmt und alles auf die entsprechenden Fahrzeuge verteilt. 

Am Freitag um 06h15 treffen wir uns bei der Mietauto AG und fahren los Richtung Ascona. Dieses Mal ist jedem Fahrzeug ein fester Fahrer zu geordnet, deren Einsatzplan auf Ruhezeiten Rücksicht nimmt. Eine Lehre aus dem letzten Jahr. Wir kommen problemlos ins Tessin und können den Zeitplan unterbieten. Dort bereiten wir das Briefing vor. Dabei taucht ein erstes ernsthaftes Problem auf: Viele Akkus der Tracker sind leer und das dafür Ladegerät haben wir nicht dabei. Glücklicherweise lässt sich dies lösen. Zwar können wir einzelnen Athleten den Tracker nicht im Briefing abgeben. Doch keiner nimmt dies uns übel. Dies wird für den ganzen Anlass so sein. Kleinere und grössere Missgeschicke der Organisation werden von den Athleten trotz grosser Anspannung und Belastung sehr grosszügig hingenommen.

Bereits gegen 13h ist alles für Registration und Briefing bereit und dank dem Nachteinsatz von Rachel können wir uns mit feinen  Sandwiches, Kuchen etc. verpflegen. Zudem hat sie bereits für alle den Verpflegungssack für Samstag vorbreitet und für genügend Getränke gesorgt. Nun kommen auch die ersten Athleten und die Halle füllt sich langsam aber stetig. Ich stehe am Eingang als Julia uns darauf aufmerksam macht, dass einzelne sich an der Verpflegung der Crew bedienen. Da die Crew vermutlich ohnehin nicht alles essen wird, lasse ich es gewähren und greife erst ein, als sich einzelne an den roten Säcken vergreifen und mangels Becher ganze 1 1/2-Literflaschen wegtragen. Ich versuche möglichst viel herzugeben und nur soviel zurück zu halten, wie die Crew für die nächsten Tage wirklich benötigt.

Um 15h beginnt das Briefing mit dem SWISSMAN-Film 2013 und den wichtigsten Hinweisen. Insbesondere die Radstrecke mit normalen Strassenverkehr und vielen fahrerisch anspruchsvollen Abschnitten verlangt nach Disziplin und Vernunft der Athleten. Auch verschiedene Baustellen haben uns im Vorfeld intensiv beschäftigt und werden zusätzliche Kosten für die Verkehrsregelung verursachen. Ein schwerer Unfall könnte in dieser Phase das Ende des SWISSMAN bedeuten.

Nach Schliessung der Registration bauen wir ab, verladen das Ganze in die Transporter und verschieben uns ins Bagno Publico, wo wir alle gemeinsam auf der Terrasse essen und uns an der schönen Sicht auf den See erlauben. Für einen kurzen Moment kommt Ferienstimmung auf. Bald aber geht es mit der Arbeit weiter und bis ca. 22h30 bin ich beim Aufbau der Wechselzone dabei. In der lauen Sommernacht spaziere ich zurück zur Briefinghalle, wo wir in der Turnhalle schlafen. Eine kurze Dusche und auf die Matte. Ich schlafe sofort ein, bekomme nichts mehr mit.

Kurz vor 2h  erwache ich durch das leise Piepen eines  Handys. Nach einer Dusche und einem Kaffee bin ich erstaunlich wach. Beim Schiffseinstieg habe ich um 3h meinen ersten Task. Die Szenerie am Quai von Ascona ist irgendwie unwirklich. Zu den Nachschwärmern am Quai gesellen sich immer mehr verwegene Gestalten in Neoprenanzügen. Die Anspannung ist fast greifbar. Noch zögern viele, durch den Checkpoint zu gehen. Nochmals ein Gang zur Toilette, ein letzter Check ob alles sitzt und dabei ist, einzelen fällt es wohl schwer sich vom Supporter zu verabschieden. Zu Dritt registrieren wir die Startnummern und sorgen dafür, dass alle Athlethen ohne Tracker noch nachgerüstet werden. Die Gesichter zeigen Entschlossenheit. Alle wissen, dass Sie nicht nur eine tolle Strecke und eine sportliche Herausforderung, sondern auch Leiden, Schmerz und Erschöpfung bevorstehen.

Um 04h15 legt das Schiff ab. Wir räumen auf und gehen zurück zur Wechselzone. Dort erwartet uns eine ganz schlechte Überraschung. Statt schön den Nummern nach im Ständer angeordnet stehen die Velos überall angelehnt herum. Unsere tollen Veloständer waren zu wenig stabil und der relativ starke Wind hat einen seitlich umknicken lassen. Zum Glück ahnen die Athleten nichts davon. Wir checken jedes Rad und sorgen dafür, dass alle ohne Störung  losfahren können.

Um 05h signalisert uns eine Rakete, dass eine Glocke auf den Brisago den Start des SWISSMAN 2014 einläutet. 
Bereits vor 6h kommen die schnellsten Schwimmer aus dem Wasser und rasch füllt sich die Wechselzone. Die meisten sind ruhig und konzentriert und verlassen die Wechselzone zackig aber ohne Hektik. 
Um 7h die Mehrheit bereits weg und wir können mit dem Aufräumen beginnen. Wir verstauen alles möglichst geordnet, fahren nochmals zur Turnhalle und holen auch dort den Rest ab, bevor auch wir uns um 8h, rund ½ h früher als geplant, auf die Reise nach Grindelwald machen können. Jochen chauffiert Nelly und mich mit dem Transporter. Wir fahren auf der Autobahn bis nach Airolo und nehmen dann die Passstrasse über den Gotthard. Zu dieser Zeit sind die ersten Radfahrer bereits auf der Tremola unterwegs. Gerne würde ich auf dem Pass einen Halt machen, um die ersten Athleten zu beklatschen. Doch dies lässt unser Zeitplan nicht zu. 
Tremola (Photo Swissman)
Weiter geht es über den Furka nach Gletsch. Bei der Furkaabfahrt frage ich mich, wie es wohl den Athleten hier geht. Mich würde wohl jeder Höhenmeter schmerzen, den ich hier bei der Abfahrt hergeben muss. Zu deutlich sind die Serpentinen des Grimselpasses sichtbar. Doch die Landschaft ist einfach überwältigend. Der Aufstieg zum Grimsel ist selbst mit dem Transporter ist harte Arbeit. 
vom Furka Richtung Grimsel

Auf dem Grimsel dann eine kurze Kaffeepause. Hier oben würde ich jetzt gerne auf das Velo wechseln. Ich glaube auch für die Athleten ist das Stück nach Brienz der Dessert der Strecke. Sicher ist ab jetzt die Wechselzone Brienz greifbar. Für uns geht es ohne Halt in Brienz nach Grindelwald Grund.  


Wir kommen um 12h15 an und sind damit 15 min hinter der Marschtabelle. Dennoch bleibt uns genügend Zeit um alles Material sowie das Athletengepäck in den Extrazug zu verladen. Wir können uns sogar etwas ausruhen, bevor um 13h25 der Zug los fährt. In Alpiglen packen alle zu und laden das dort notwendige Material aus und fahren mit dem Zug weiter auf die kleine Scheidegg. Leider finden wir den Mann der Jungfraubahn nicht sofort und der Staplerfahrer steht nicht zur Verfügung. Also tragen wir die Beachflags hoch und sofort markieren den Zielkanal. Spontan bietet uns der Restaurandbesitzer vom Hotel Eigernordwand seinen Pickup an.  Eine tolle Geste.
Um 16h ist alles soweit, dass mit dem Feintuning begonnen werden kann. Ab 16h45 wird jede Athletin und jeder Athlet mit Glockengeläut und Applaus empfangen. Jeder Einlauf  ist ein spezielles Einzelereignis. Jetzt beginnen die Emotionen, welche bis spät in die Nacht hinein gehen. Etwa um 01h15 lösche ich als letzter das Licht und gehe umgehend zu Bett.

Am Sonntag um 7h treffen wir uns beim Frühstück. Die Vorbereitung der Arena für die Schlusszeremonie steht an. Wieder werden Löcher gebohrt, Beachflags sortiert und gesetzt, die Finishershirts und Supportershirts für alle Athleten vorbereitet. 

Ab 9h treffen die Athleten ein. Unzählige strahlende Gesichter. Erstaunlich wie gut sie die Mehrheit bereits erholt haben und problemlos die nächsten 2h stehend verbringen. Ich habe das Gefühl, dass ich damit mehr Mühe habe als alle andern. Meine Beine schmerzen und ich merke wieder, dass ich bis vor 3 Wochen noch mit Krücken unterwegs war.
Doch schliesslich hat jede und jeder unzählige Eindrücke zu schidern, um das Leiden zu Verarbeiten und die Freude mit den andern zu teilen. Der SWISSMAN 2014 ist Geschichte. Zum Glück hat die Geschichte eine Fortsetzung am 20.6.2015.
Ein herzlichen Wiedersehen von der ganzen Crew