Seit ich mit der Suunto Ambit unterwegs bin, sitze ich nach einem Lauf wieder deutlich mehr vor dem PC als früher.
Der
Grund dafür sind die vielen Kurven und Werte, welche aufgezeichnet
werden und teilweise berechnet werden. Neben Herzfrequenz, Strecke mit
Profil, Pace werden auch der Verlauf von Werten wie EPOC, VO2,
Atemfrequenz, PTE ausgewiesen.
Natürlich ist eine solche Datensammlung erst einmal beeindruckend.
Doch wofür stehen die einzelnen Bezeichnungen?
Wie sind diese Werte zu interpretieren?
Welche Schlüsse sind daraus zu ziehen? Und als erstes stimmen diese Werte überhaupt?
Bei vielen Läufen habe ich festgestellt, dass die Messwerte von Puls
bei mir die ersten 5 bis 7 Minuten überhaupt nicht stimmen können. Der Puls wird stehend noch
korrekt angezeigt (ca 50 - 60 S/min).
Doch kaum laufe ich los, schnellt dieser Wert in die Gegend
von 170 S/min. Dass dies unmöglich sein kann, sagt mir nicht nur mein
Körper, sondern auch die einmalige Kontrollmessung mit einer 2. Pulsuhr.
Zuerst
habe ich gedacht, dass es ein Problem der Handhabung ist. Doch mit auch
mit feuchtem, nassem, leicht feuchtem oder halb nassem Gurt, dasselbe
Resultat. Auf meine Anfrage beim Supportteam von Suunto habe ich den Rat
erhalten, die Batterie auszuwechseln. Dies hat nicht geholfen. Deshalb
habe ich einen HW-Fehler vermutet. Suunto hat bereits angekündigt mir
einen Austauschgurt zu senden. Toller Service!
Allerdings habe ich
wohl doch einfach den Gurt nicht richtig angezogen. Seit ich nämlich
statt den Gurt meine Haut mit Wasser anfeuchte, sind die Messwerte auch
am Anfang korrekt.
Zur Genauigkeit der Messwerte habe ich noch Fragen. Darüber habe ich
in den Ambitunterlagen keine Angaben gefunden. Aus andern
Suunto-Handbüchern habe ich entnommen, dass bei den Werten für EPOC,
Atemfrequenz mit einer Ungenauigkeit von ca. 5 - 10 % gerechnet werden muss.
Mir ist
aufgefallen, dass der Energieverbrauch
beim Laufen bei Suunto deutlich tiefere Werte aufweist als mit meiner
bei Polar
S625X.
Direktvergleich beim selben Lauf (ca 40 min): Suunto 367
kcal, Polar 451 kcal!
Diese Abweichung ist recht beträchtlich und für
mich nicht erklärbar. Welcher Wert besser stimmt kann ich nicht
beurteilen.
Aber eigentlich ist dies ja völlig unwichtig. Schliesslich laufe ich nicht um kcal zu verbrennen, sondern ich verbrenne kcal, weil ich laufe.
So lasse ich die Kurven für heute sein und berichte über die Steuerung der Trainingsintensität mit Suunto Ambit und Movescount.com ein anders Mal.
NACHTRAG: Ich muss hier korrigieren. Auch diese Methode scheint nicht immer zu helfen, wie mein letzter Lauf zeigt.
Dieser Blog will über schöne Laufrouten, Lauferfahrungen und Laufevents berichten. Sehr erwünscht ist die Vernetzung mit anderen Laufblogs und Läuferseiten. Martin freut sich über jede Reaktion: martinmatt@gmx.ch
Samstag, 8. Juni 2013
Samstag, 1. Juni 2013
Mein nächster Event: SWISSMAN Xtreme Triathlon Special Edition
Ich werde am 22.
Juni SWISSMAN
Xtreme Triathlon (3.8/180/42km) teilnehmen. Nein - natürlich nicht als
Teilnehmer, dazu wäre ich gar nicht in der Lage.
Ich darf dort
als Helfer agieren und kann so auch an diesem heiss begehrten Anlass teilhaben.
So standen den gut 50 Startplätzen der ersten Austragung bei der Verlosung im
November mindestens 350 interessierte Athleten gegenüber. Auch zukünftig werden
die 250 Startplätze wohl nie für alle interessierten Teilnehmer
ausreichen.
Der SWISSMAN Xtreme
Triathlon wurde von erfahrenen Triathleten und Mitgliedern der Finishers Winterthur aus der Taufe
gehoben und wird dieses Jahr zum ersten Mal durchgeführt.
Dieser Triathlon wird wohl
genauso exklusiv wie der Norseman oder der CELTMAN! und bietet den
Athleten nicht nur eine hohe sportliche Herausforderung, sondern auch
spektakuläre Landschaften und ein intensives Gruppenerlebnis mit der
Übernachtung am Fusse des Jungfraugletschers.
Zum Schwimmen
wird um 5 Uhr auf der tropischen Brissagoinsel gestartet. Die Velostrecke führt
von Ascona über die Pässe Gotthard, Furka und Grimsel nach Brienz vorbei an diversen Highlights wie z.B. Tremola, Rhonegletscher. Zum Schluss führt die
Marathonlaufstrecke in alpines Gelände auf die kleine Scheidegg. Mehr dazu im genialen Trailer.
Zwar ist die Strecke heute aufgrund winterlicher Verhältnisse noch immer nicht befahrbar, doch wird sich dies in den kommenden Wochen bestimmt ändern. Ich freue mich, auf die SWISSMAN Xtreme Triathlon Special Edition 2013.
Zwar ist die Strecke heute aufgrund winterlicher Verhältnisse noch immer nicht befahrbar, doch wird sich dies in den kommenden Wochen bestimmt ändern. Ich freue mich, auf die SWISSMAN Xtreme Triathlon Special Edition 2013.
Mittwoch, 29. Mai 2013
Nass aber glücklich
Nun bin ich also soweit, dass ich auch wieder in einer Gruppe mitlaufen kann. Das gestrige Dienstagabend-Training der Finishers Winterthur mit 1 km Läufe in individuellem Tempo war perfekt für meinen Einstand.
Ich habe mich den ganzen Tag auf das Training gefreut und das aufziehende Gewitter konnte mich nicht von der Teilnahme abhalten.
Exakt zum lockern einlaufen begann es zu regnen und beim Start zu den 1 km Runden goss es in Strömen. Blitz und Donner gaben das Startzeichen.
Ich bin recht verhalten gestartet und mit 5:14 am Ziel angekommen, schliesslich sollte jeder Kilometer 15 bis 20 s schneller absolviert werden. Meine Zeiten 5:05, 4:55 und zum Schluss 4:28.
Die Hühnerhaut auf der Schlussrunde rührte aber nicht daher, dass ich inzwischen total durchnässt war, sondern einfach weil es toll war, in einer Gruppe zu rennen.
Daten und Strecke
Ich habe mich den ganzen Tag auf das Training gefreut und das aufziehende Gewitter konnte mich nicht von der Teilnahme abhalten.
Exakt zum lockern einlaufen begann es zu regnen und beim Start zu den 1 km Runden goss es in Strömen. Blitz und Donner gaben das Startzeichen.
Ich bin recht verhalten gestartet und mit 5:14 am Ziel angekommen, schliesslich sollte jeder Kilometer 15 bis 20 s schneller absolviert werden. Meine Zeiten 5:05, 4:55 und zum Schluss 4:28.
Die Hühnerhaut auf der Schlussrunde rührte aber nicht daher, dass ich inzwischen total durchnässt war, sondern einfach weil es toll war, in einer Gruppe zu rennen.
Daten und Strecke
Samstag, 25. Mai 2013
Laufeinstieg geglückt
Nach der langen Auszeit seit letzten Sommer musste ich feststellen, dass mit dem Einstieg wieder regelmässig zu laufen äusserst schwer tat. Immer wieder habe ich es geschafft, geplante Einheiten ausfallen zu lassen. Meine Verunsicherung, dass es die Entzündung der Archillessehne wieder akut werden könnte, hat das Überige beigetragen.
Lange war es so, dass ich mir vermutlich auch mit der kürzesten Einheit in alter Manier zu viel zugemutet habe. Das Einsteigerprogramm von runningcoach hat mich dazu veranlasst, die Intensität deutlich zu reduzieren und seit ich mir vor ca. 1 Monat meine Erkenntnisse in einem Blog vor Augen führte, ist es wirklich aufwärts gegangen.
Am letzten Montag habe ich mich an eine längere Strecke gewagt und war annähernd 2 h unterwegs. Nachher hatte ich zwar müde Beine und am nächsten Morgen hat es beim Aufstehen am Fersen leicht gezwickt. Doch war meine Sehne zu keinem Zeitpunkt druckempfindlich. Meine Hoffnung wieder einmal einen Marathon zu laufen, hat sich in eine ernsthafte Absicht verwandelt.
Im vergangenen Monat ist mir auch bewusst geworden, dass längst vergessen habe, welche Leistung hinter diesem Vorhaben steckt. Mich aus einem gut trainierten Zustand auf 240-minütige Marathonfähigkeit zu bringen, war eigentlich nur noch Routine. Ich vertrat die Meinung, dass ein solcher Marathon keine grosse Sache ist.
Heute würde ich dies nicht mehr so verniedlichen. Für mich liegt wieder fast ein so weiter Weg vor mir, wie das erste Mal.
Im nächsten Monat werde weiter an der Ausdauer arbeiten und mich wieder ab und zu in ein Lauftraining der Finishers Winterthur wagen.
Lange war es so, dass ich mir vermutlich auch mit der kürzesten Einheit in alter Manier zu viel zugemutet habe. Das Einsteigerprogramm von runningcoach hat mich dazu veranlasst, die Intensität deutlich zu reduzieren und seit ich mir vor ca. 1 Monat meine Erkenntnisse in einem Blog vor Augen führte, ist es wirklich aufwärts gegangen.
Am letzten Montag habe ich mich an eine längere Strecke gewagt und war annähernd 2 h unterwegs. Nachher hatte ich zwar müde Beine und am nächsten Morgen hat es beim Aufstehen am Fersen leicht gezwickt. Doch war meine Sehne zu keinem Zeitpunkt druckempfindlich. Meine Hoffnung wieder einmal einen Marathon zu laufen, hat sich in eine ernsthafte Absicht verwandelt.
Im vergangenen Monat ist mir auch bewusst geworden, dass längst vergessen habe, welche Leistung hinter diesem Vorhaben steckt. Mich aus einem gut trainierten Zustand auf 240-minütige Marathonfähigkeit zu bringen, war eigentlich nur noch Routine. Ich vertrat die Meinung, dass ein solcher Marathon keine grosse Sache ist.
Heute würde ich dies nicht mehr so verniedlichen. Für mich liegt wieder fast ein so weiter Weg vor mir, wie das erste Mal.
Im nächsten Monat werde weiter an der Ausdauer arbeiten und mich wieder ab und zu in ein Lauftraining der Finishers Winterthur wagen.
Abonnieren
Posts (Atom)