Donnerstag, 2. Februar 2012

Startfreigabe

Mein Arztbesuch liegt hinter mir. Es ist sicher kein Fersensporn, wie ich befürchtet habe. Vermutlich ist einfach mein rechtes Fersenpolster etwas überbeansprucht. Auf jeden Fall kann ich weiter Laufen, ohne dass ich meinen Körper zusätzlich schädige.
So steht heute also wieder ein langer Lauf vor der Tür. Angesichts der tiefen Temperatur und der 2-wöchigen Laufpause, werde ich heute aber nur etwa 90 Minuten mit den Finishern unterwegs sein. Für den zusätzlichen Schutz werde ich in nächster Zeit die stärker gedämpften Schuhe bevorzugen.

Zudem habe ich meine angekündigte Saftwoche hinter mir und knapp 2 % Körperfett abgebaut. Die letzten beiden Tage waren hart, da ich tagsüber mit eiskalten Händen und Füssen zu kämpfen hatte. Doch nun ist es vorbei! Bis zu den Skiferien werde ich noch etwas reduziert essen und z.B. täglich nicht mehr als 20 gr Schokolade essen!

Jetzt freue mich auf den heutigen Lauf durch den nächtlichen Winterwald.

Sonntag, 29. Januar 2012

unfreiwillige Laufpause

Die letzen 1 1/2 Wochen bin ich kein einziges Mal gelaufen! Am Tag nach dem letzten langen Lauf (24 km) hatte ich solch starken Schmerzen, dass ich ein lauffreies Wochenende eingelegt habe. Leider hat mit aber auch ein lockeres Unihockey-Spiel wieder Schmerzen am Fersen beschwert.
Eigentlich spürte ich schon länger, dass hier etwas im Anzug war. Doch bis anhin verrschwand das Zwicken nach den Dehen immer wieder.
Am Montag habe ich einen Termin zum Röntgen. Die lauffreie Zeit nutze ich zum Aufräumen. So habe ich meine Laufschuhsammlung drastisch ausgemistet.
vorher
nachher
Nun habe ich nur noch 6 - 7 Paar Schuhe im Gestell (plus 2 Paar im Camper).

Dass ich zurzeit noch keine Entzugserscheinungen habe, liegt wohl daran, dass ich gut ausgelastet bin durch bevorstehende Umbauarbeiten und mich zwischen durch halt mit Rädern durch die Natur bewege.

Sonntag, 15. Januar 2012

Laufschuhe 1


Bei einer Marathonvorbereitung stellt sich immer auch die Laufschuhfrage. Nicht nur mit welchem Schuh man startet, sondern zuerst einmal, ob noch ausreichend einwandfreies Schuhmaterial für die Vorbereitungs-km vorhanden ist.
Da ich gerne mit verschiedenen Schuhe laufe und ich mein alter Brooks Ghost nun einfach definitiv aussortiert gehört, habe ich mir am Freitag ein neues Paar erstanden.
Heiner von Stopango hat mir noch das 2011er Modell beschafft, da mir dies farblich doch viel besser als das 2012er Modell gefällt.


Diese Schuhe sind ein Geschenk von Dani. Deshalb freut es mich besonders, dass ich dasselbe Modell ausgesucht habe, wie er beim NYC Marathon getragen hat. Vielleicht ein Hinweis, dass ich damit auch Läufe mit Hühnerhautpotential erleben werde.
Dir Dani nochmals vielen Dank.!

Donnerstag, 12. Januar 2012

Läuferische Erholung

in den letzten Wochen habe ich mich läuferisch sehr gut erholt. Während diversen herrlichen Läufen bei Sonne, Wind und Schnee, durch die hügligen Wälder um Winterthur und über die flachen Felder bayrischen Erding habe ich den einen oder andern Blog im Kopf formuliert, doch nachher nicht festgehalten. Ich war blogmässig somit länger nur passiv tätig. Die Jahreswünsche, Laufberichte, Rückblenden und allgemeinen Gedanken zum und über das Laufen verfolgte ich regelmässig. Darunter sind die
die Trainigseinheiten von Hugo,
dern erfolgreichen Neustart von Reinhard 
die stürmischen Bilder am Meer von ultraistgut
die Naturbilder vom Pfälzerwaldläufer,
die Marathonberichte von Laufjoe,
die Rennberichte von Dani,
die Impressionen von Chris, 
die Pläne von Christian,
die Tagesberichte von  Marco Deja,
die Wetterberichte von Deichläufer,
die Gedanken von Täglichläufer,
das Blogranking von Laufhannes,
..... und weiteren


Bei mir ist die Lust auf lange gemütliche Läufe in Abwechslung mit kürzeren schnelleren Tempoeinheiten und den technischen Trainings mit Intervallen und Laufübungen ist wieder voll da. Damit ist eine wichtige Grundvoraussetzung für die Vorbereitung auf einen Frühjahrsmarathon gegeben. Anders als in den letzten 5 Jahren starte ich nicht in Zürich, sondern habe vor, bereits  am 1.4. in Freiburg i.Br. an den Marathonstart zu gehen.
Ich werde also in den kommenden 12 Wochen versuchen mind. 3 Laufheinheiten mit ingesamt 500 km machen und daneben noch 3 Studen Ausgleichsport zu machen. Fix ist der lange Lauf am Donnerstagabend. Hier ist das Programm während 90 min dank dem Finishers Traingsprogramm bereits fixiert. Die restlichen 6 bis 15 km werde ich vor und nach dem Training noch individuell anhängen.
Am Di oder Mi erwartet mich jeweils ein Intervall- oder Tempolauf und am Sa/So kommen noch eine bis 2 Einheiten hinzu. Ich versuche also mit fast einem Drittel weniger Vorbereitungs-km als im letzten Jahr an den Start zu gehen. Damit werde ich sicher keine persönliche Spitzenzeit erreichen. Aber vor 5 Jahren waren 500 km Vorbereitung (inkl Marathon) immer ausreichend um mit einem Lächeln ins Ziel zu kommen.
Der Traingsschwerpunkt im Januar ist aber sicher vom 24.1 bis 31.1. In dieser Zeit werde ich täglich Laufen, damit ich keine Kopfschmerzen während der Saftwoche bekomme. Eine solche Woche gehört bei mir seit Jahren in die Traingsvorbereitung und bringt mein Gewicht jeweils in die Nähe meines Wettkampfgewichtes.
Im Februar werden noch die Skiferien anstehen. In dieser Woche werde ich sicher kein volles Laufpensum machen. Doch ist dies jeweils auch jedes Jahr eine Schlüsselwoche. Denn wenn ich diese verletzungsfrei überstehe, steht einer Anmeldung zum Freiburg Marathon nichts im Wege.

Heute habe ich das 1. Mal in offizieller Mission das Donnerstagtraining der Finishers angeführt. 30 min einlaufen; 4 km (Halb)Marathon Tempo, auslaufen.
ca 15 km; 1h28, 105 m Aufstieg,
HF 85 %
Hier der 3D Flug der Runde



Sonntag, 11. Dezember 2011

läuferische Bildschirmarbeiten

Ich schaue auf lockere, gemächliche und abwechslungsreiche Läufe bei Sonne, Wind, Nebel und sogar einigen Schneeflocken zurück. Meine härteste Einheit der vergangenen Woche war wohl am Samstag: Weihnachtseinkäufe mit meiner Frau!

Daneben habe ich mich auch am Bildschirm relativ viel mit Laufen beschäftigt. Zum Einen habe ich dank  Dani's fachkundiger und geduldiger Instruktion erste erfolgreiche Versuche mit der Integration von Strecken und Informationen in verschiedenen Karten gemacht.

Zum Andern habe ich mich mit Peter abgestimmt und das Donnerstagstraining der Finishers erstellt. Nun steht der Plan.
Am Dienstag bringt Peter Neues in Theorie/Praxis zur Technuik (Arm, Rumpf)  und hoch intentisve Intervalle mit.
Am Donnerstag werden die 1 1/2-stündigen Einheiten angereichert mit kürzeren und längeren schnellen Teilstücken, damit auch die leistungsstärkeren Teilnehmer vom Ruhepuls wegkommen.
Dabei wird von Januar bis April das Gewicht auf Ausdauer und etwas Tempohärte für flache Läufe gelegt. Nach dem April kommen dann auch stark coupierte Läufe hinzu. Neu haben wir uns auch bemüht, die Intensität zu definieren. Ich bin gespannt, wie es mir gelingen wird, diesen Plan auch umzusetzen. Je nach Witterung ist es gar nicht so einfach, eine auf das Programm abgestimmte Strecke zu finden. Bei sehr winterlichen und rutschigen Verhältnissen wird wohl auch die eine oder andere Tempoeinheit noch angepasst werden müssen.

Die Ausarbeitung des Planes hat mich veranlasst, auch meine Ziele für das kommende Semester grob zu skizzieren. So werde ich vermutlich den Zürimarathon vom 22.4. nicht bestreiten. Stattdessen habe ich den Freiburgmarathon vom 1.4. provisorisch ins Auge gefasst. So langsam juckt es mich also doch wieder, an meiner Lauffitness zu arbeiten.
Als wichtigste Zielsetzung für das kommende Jahr bleibt jedoch: Ich möchte die Laufkilometer wieder auf ca. 1800 km reduzieren. Dieses Jahr werden es rund 2400 km sein. Ich will also den bei mir länger anhaltenden Trend umkehren und die Jahreskilometer reduzieren statt weiter zu steigern.Davon verspreche ich mir, dass ich keine Überlastungen habe und auch im Herbst noch mit Hochgenuss einen Marathon laufen kann.