Sonntag, 10. April 2011

letzte Woche vor Zürich

Das frühlingshafte Wetter verleitet zum Laufen. Am Sonntag halte ich mich nicht ganz an die  Vorgaben und bin deshalb erst nach ca. 1h30 wieder zu Hause. Die frische Morgenluft, die aufkommende Sonne und das Vogelgezwitscher veranlassen mich, auch mal kurz zu unterbrechen, stehen zu bleiben und die Natur zu geniessen. Die geplanten Steigerungsläufe wollen nicht recht in diese Stimmung passen und fallen entsprechend lustlos aus.
In den kommenden Tage haben Erholung und genügend Schlaf den Vorrang. Die Vorbereitungen beschränken sich darauf, die Kleinigkeiten, welche ich am Sonntag am Zürich Marathon dabei haben will, im bereitgestellten Rucksack zu verstauen. Gegen Ende der Woche werde ich dann anhand meiner Checkliste auf  Basis der  Packliste von Chris systematisch packen.
Eine wichtiges Detail habe ich heute im Gespräch mit einem Läuferkollegen realisiert: Startzeit in Zürich ist 8h30. Ich hatte 9h im Kopf! Nicht auszudenken, wenn ich meinen Reiseplan auf diesen Zeitpunkt ausgelegt hätte.
Auf Hektik vor dem Marathonstart kann ich gut verzichten!

Montag, 4. April 2011

letzter langer Lauf

Am Do habe ich meinen letzten langen Lauf gemacht. Nach einem langen Bogen von 8 km bin ich zusammen mit den Finishers eine 15 km Runde über und um den Eschenberg  gelaufen. Da 5 von den Läufer/innen am Marathon in Zürich starten, waren Ernährung, Gewicht, Kompressionsstrümpfe, Laufzeit etc. die zentralen Themen. Nach dem Training bin ich die letzten 7 km mit 5min20/km gelaufen, ohne das ich besonders leiden musste.
Nun suche ich also nach der idealen Zielzeit. Ich möchte mich durchaus fordern. Doch primär will ich mit einem sehr grossen Lächeln in Ziel gelangen und auf den letzten km lieber Reserven frei setzen können, als Gehpausen einlegen zu müssen.
Ich werde in den kommenden Tagen wieder einmal die Laufzeitprognoserechner und -regeln von Roger Kaufmann, Peter Greif, Marco-Rechner etc. konsultieren und dabei die Laufzeiten vom Gatterlauf und Kerzerslauf sowie mein Körpergefühl berücksichtigen.
Auf den letzten beiden Läufen vom letzten Samstag und Sonntag habe ich mich eher langsam und schwerfällig gefühlt. Aber ich hoffe, dass sich in den kommenden 14 Tagen wieder Gefühl von hoher körperlicher Fitness und gesunder Anspannung richtig ausgeprägt entwickeln wird.
Dann kann es in 14 Tagen losgehen!

Sonntag, 27. März 2011

Saisonwechsel

Seit Jahren ist für mich das ganze Jahr Laufsaison. Aber die kommenden 6 Monate sind mir doch lieber. Dies ist die Saison ohne Stirmlampe.
Meine Petzl habe ich heute ganz hinten im Schrank verstaut :-))

Samstag, 26. März 2011

Alternative Marathonvorbereitung

Mit meiner Vorbereitung auf den Züri Marathon bin ich immer noch gut auf Kurs. Ich fühle mich gut und so langsam werde ich dann wohl beginnen über die Zielzeit zu spekulieren. 

Am letzten Donnerstag konnte ich einen coolen 29 km Lauf machen. Die Hälfte davon im Rahmen des Donnerstagstrainings der Finishers. 

Am Freitag habe ich alternatives Training mit 10 min Lucy Case

Am Samstagmorgen standen nur 6 km im Marathontempo und Steigerungsläufe auf dem Programm. 

Am Samstagnachmittag habe ich mich mit einer neuen Wind und Wasser abweisenden Jacke von Pearl Izumi ausgerüstet. Die Jacke lässt sich dank einteiliger abnehmbarer Ärmelkonstruktion rasch in eine Weste verwandeln. Hat Direct-Vent Bahnen für eine gute Luftzirkulation, eine durchgehende Innenwindleiste mit abgedecktem Reißverschluss, einhändig bedienbarem Kordelstopper, Hüft- und eine Brusttasche sowie reflektierende Elemente für zusätzlichen Schutz bei Dunkelheit. Erstanden habe ich die Jacke natürlich im Stopandgo
. Dem Laufladen, wo man nicht nur Top Material, sondern immer auch kostenlose aber trotzdem wertvolle Tipps  zu Training und Wettkampf erhält.
 
Natürlich hoffe ich auf gutes Wetter am Zürich Marathon. Falls ganz widerliche Verhältnisse herrschen sollten, bin ich mit dieser leichten Jacke bestens vorbereitet. Diese alternative Art von Laufvorbereitung macht manchmal genauso Spass wie das Laufen. 

Sonntag, 20. März 2011

Kerzerslauf 2011

Der Kerzerslauf fühlt sich gut an, jetzt wo ich ich erstklassig mit der Bahn zurück in die Ostschweiz
fahre.
Auch unterwegs hat sich der Lauf sehr gut angefühlt. Die ersten km musste ich hinten allerdings anstehen. Schneller als 5:30 ging es nicht, obwohl ich etwa 3 Sektoren vor dem mir zugeteilten Sektor gestartet bin.
Die Organisatoren würden gut tun, wenn sie den Sektoren auch eine, für alle erkennbaren Zielzeit zuordnen würden. Überholen war schwierig und manchmal war soviel Schlamm auf dem Weg, dass ich mich zu fragen begann, ob dies sonst die Einlaufstrecke zu einem Fisherman/Strongman-Event ist. Doch nach gut 3 km konnte ich mein Tempo erhöhen und meine km-Zeiten lagen meist unter 4:30.
Auch die Steigung nach km 10 konnte ich in Würde überwinden. Ganz gut hat sich der Lauf im letzten Drittel angefühlt. Ich konnte immer mehr zulegen und die letzten beiden km stoppte ich mit 4:11 und 4:06.
Während der gesamten Strecke war ich am überholen. Das fühlt sich einfach gut an. Der Kerzerslauf hat Spass gemacht und die Strecke ist schön und abwechslungsreich.
Hugo's Video gibt die Imperssionen sehr gut wieder.

Trotzdem  aber bleibt es für mich aber ein einmaliges Erlebnis. Zum Einen störten mich das Gedränge, die eher schlechte Infrastruktur, die engen Garderoben und besonders die Duschen ohne Warmwasser (eiskalt!!). Zum Andern sprechen die ökologischen Aspekte gegen eine Bahnfahrt von über 300 km nur um 15 km zu laufen.
Die Geschehnisse in Japan sollten auch für Läufer Anlass sein, dass Verhalten zu überprüfen. Ein solcher Zwischenfall in Mitteleuropa und es wäre fertig mit Laufen im Freien.
Laufzeit 1h11:21
15 km
Total ca. 170 m Aufstieg.