Für mich ist der Gatterlauf inzwischen ein schöner Traditionsanlass.
Vor einem Jahr war es der 1. Halbmarathon nach der langen Laufpause. Damals war ich wirklich geschlagene 2h20 unterwegs.
Gestern war ich eine 1/2 h schneller, obwohl ich mir bei der Verpflegung reichlich Zeit liess und noch mehr Zeit verlor, weil ich lange nach einem freien
ToiToi suchen musste ;-(
Ich wollte ca. 5min10/km laufen. Da aber meine Polaruhr noch nicht auf meine Mizuno Precision Laufschuhe eingestellt war, war die angezeigte Pace tiefer als die tatsächliche. Vermutlich lagen die km-Zeiten bei ca. 4:50.
Dabei ist allerdings zu berücksichtigen, dass es auf 19 km ca. 160 m abwärts geht.
Mit diesem Testlauf bin ich also sehr zu frieden. Die Laufzeit entspricht in etwa der Zeit vom 2009. Für Zürich sollte somit eine Zeit von 3h55 sicher realistisch sein.
Ein solcher Testlauf ist jedoch nicht nur gut, um die Leistungsfähigkeit ein zu schätzen. Bei schnelleren längeren Laufen muss ich aufpassen, dass ich keine Blasen bekomme. Gestern habe ich vergessen, meine Füsse vor dem Lauf mit Compeed Blasen Salbe zu behandeln. Das Resultat: Beidseitig grössere Blasen am Aussenrist. Ich werde deshalb erst am Donnerstag meine Laufschuhe wieder anziehen.
In Zürich werde ich sicher nicht vergessen, meine Füsse gegen Blasen zu schützen!
Dieser Blog will über schöne Laufrouten, Lauferfahrungen und Laufevents berichten. Sehr erwünscht ist die Vernetzung mit anderen Laufblogs und Läuferseiten. Martin freut sich über jede Reaktion: martinmatt@gmx.ch
Montag, 14. März 2011
Samstag, 12. März 2011
Vorabend Gatterlauf
Morgen Sonntag starte ich zum Gatterlauf. Dies ist ein relativ exklusiver Event, welcher jährlich von DEM Laufshop in Winterthur organisiert wird. Heiner verkauft nicht nur zweckmässige Laufausrüstung. Er hilft seinen Kunden auch, das Gekaufte erfolgrei ch zu verbrauchen. Genial am Einkaufen bei Heiner finde ich auch, das man nicht nur aktuelle und passende Produkte erwirbt, sondern immer auch fachlich kompetente Tipps zu Training und Wettkampf erhält.
Der Start ist in Bauma. Dort geht es der Töss entlang immer leicht abwärts bis nach Sennhof. Zum Schluss gibt es noch ein knapp 2 km langer Anstieg bis man nach 21.1 km bei der Gatterhütte ankommt.
Am Ziel erwartet die Teilnehmer ein toller vom stopandgo Team organisierten Brunch. Ich bin so richtig in der Vorabendlaufstartstimmung, überlege mir was mitkommen soll und jedes Kleidungsstück wird ganz bewusst ausgewählt!
Daneben verfolge ich noch die schlechten Nachrichten aus Japan. Das Erdbeben und der Tsunami sind schon grosse Katastrophen, nicht aus zu denken, wenn nun noch eine atomare Umweltverseuchung dazu käme.
Der Start ist in Bauma. Dort geht es der Töss entlang immer leicht abwärts bis nach Sennhof. Zum Schluss gibt es noch ein knapp 2 km langer Anstieg bis man nach 21.1 km bei der Gatterhütte ankommt.
Am Ziel erwartet die Teilnehmer ein toller vom stopandgo Team organisierten Brunch. Ich bin so richtig in der Vorabendlaufstartstimmung, überlege mir was mitkommen soll und jedes Kleidungsstück wird ganz bewusst ausgewählt!
Daneben verfolge ich noch die schlechten Nachrichten aus Japan. Das Erdbeben und der Tsunami sind schon grosse Katastrophen, nicht aus zu denken, wenn nun noch eine atomare Umweltverseuchung dazu käme.
Montag, 7. März 2011
Laufen!!
So langsam macht sich das Marathontraining bemerkbar. Ausdauer und Laufgeschwindigkeit steigen an.
Das dies so ist, habe ich am letzten Samstag am frühen Morgen so richtig auskosten können.
Eigentlich stand nach den 28 km vom Donnerstag ein lockerer 10 km auf dem Programm. Doch nach 3 km bin ich einfach schneller geworden und ich habe mich entschieden, einfach zu laufen.
Schon bald laufe ich in gutem Halbmarathontempo vorwärts. Ich konzentriere mich auf meinen Laufstil. Dabei rufe ich die Punkte, welche Chris seinem Artikel der optimale Laufstil beschreibt ab.
Meine Körperspannung stimmt, ich laufe eher auf dem Vorfuss, die Unterschenkelmuskulatur federt ab, die Arme schwingen mit, den Kopf ein kleines Bisschen vor - die Schrittlänge wird etwas grösser - die Pace steigt etwas mehr an - auf den Puls achten - weiter laufen.
Ich frage mich, wann wird es fertig sein, wann muss ich mich zurücknehmen - 1 km, 3 km, 5 km?
Doch auch nach 10 km habe ich die Spannung noch. Auf der leicht gewellten Strecke muss ich in den Anstiegen den Schritt etwas verkürzen und den Armeinsatz etwas erhöhen. Doch die Pace bleibt, ich atme regelmässig - wieder eine Welle unter mir - wieder den Kopf ein klein wenig nach vorn - es wird schneller - Hühnerhaut!!! - den Kopf etwas zurück - das Tempo passt sich an. Ich bin total austariert und kann einfach LAUFEN!
So schön ist Marathonvorbereitung. Für die letzten Wochen heisst es aber auch: Nur nicht übermütig werden. So habe ich mir in der letzten Vorbereitungsphase die Muskelzerrung zu gezogen. Dieses Mal sollt wieder einmal alles stimmen.
Das dies so ist, habe ich am letzten Samstag am frühen Morgen so richtig auskosten können.
Eigentlich stand nach den 28 km vom Donnerstag ein lockerer 10 km auf dem Programm. Doch nach 3 km bin ich einfach schneller geworden und ich habe mich entschieden, einfach zu laufen.
Schon bald laufe ich in gutem Halbmarathontempo vorwärts. Ich konzentriere mich auf meinen Laufstil. Dabei rufe ich die Punkte, welche Chris seinem Artikel der optimale Laufstil beschreibt ab.
Meine Körperspannung stimmt, ich laufe eher auf dem Vorfuss, die Unterschenkelmuskulatur federt ab, die Arme schwingen mit, den Kopf ein kleines Bisschen vor - die Schrittlänge wird etwas grösser - die Pace steigt etwas mehr an - auf den Puls achten - weiter laufen.
Ich frage mich, wann wird es fertig sein, wann muss ich mich zurücknehmen - 1 km, 3 km, 5 km?
Doch auch nach 10 km habe ich die Spannung noch. Auf der leicht gewellten Strecke muss ich in den Anstiegen den Schritt etwas verkürzen und den Armeinsatz etwas erhöhen. Doch die Pace bleibt, ich atme regelmässig - wieder eine Welle unter mir - wieder den Kopf ein klein wenig nach vorn - es wird schneller - Hühnerhaut!!! - den Kopf etwas zurück - das Tempo passt sich an. Ich bin total austariert und kann einfach LAUFEN!
So schön ist Marathonvorbereitung. Für die letzten Wochen heisst es aber auch: Nur nicht übermütig werden. So habe ich mir in der letzten Vorbereitungsphase die Muskelzerrung zu gezogen. Dieses Mal sollt wieder einmal alles stimmen.
Montag, 28. Februar 2011
Zürich Marathon
Nun bin ich zum Zürich Marathon angemeldet. Wie immer melde ich mich erst nach den Skiferien zu diesem Anlass an, da in den Skiferien immer erhöhte Verletzungsgefahren vorhanden sind.
Noch sind es 7 Wochen bis zum Start und ich habe seit Anfangs Jahr bereits auf 393 km in den Beinen.
Dies ist deutlich mehr als in früheren Jahren, wo ich jeweils nur ungefähr die 10-fache Marathonstrecke als Vorbereitung gelaufen bin. Ich kann dieses Mal optimaler einen Laufplan verfolgen.
Sicher hilft die Tatsache, dass ich die langen Läufe auf einen Termin lege, wo ich einen Teil davon in der Laufgruppe absolviere. Damit spare ich Zeit und es macht deutlich mehr Spass.
Die ersten 2 Monate waren mehrheitlich Grundlagenausdauer. Nun kommen spritzige Einheiten hinzu.
Die erste Gelegenheit wäre am kommenden Samstag am Winterthurer Laufsporttag. Dieser Start ist noch nicht gesetzt, da am Samstagnachmittag das Familienprogramm Priorität hat. Doch habe ich mich entschieden, spontan zu starten, falls sich gerade eine zeitliche Lücke ergibt.
Diesen Monat werde ich aber am 21,1 km langen Gatterlauf vom stopandgo in gutem Marathontempo starten.
Zudem konnten 50 Teilnehmer vom snowalkrun in Engelberg einen gartis Startplatz für den Kerzerslauf gewinnen und ich gehöre zu den Glücklichen :-). Es wird also ein Ausflug ins Bernerseeland für die Familie und einen coupierten 15 km Lauf im HM-Tempo für mich geben.
Die läuferischen Aussichten für den März sind damit wieder sehr attraktiv.
Noch sind es 7 Wochen bis zum Start und ich habe seit Anfangs Jahr bereits auf 393 km in den Beinen.
Dies ist deutlich mehr als in früheren Jahren, wo ich jeweils nur ungefähr die 10-fache Marathonstrecke als Vorbereitung gelaufen bin. Ich kann dieses Mal optimaler einen Laufplan verfolgen.
Sicher hilft die Tatsache, dass ich die langen Läufe auf einen Termin lege, wo ich einen Teil davon in der Laufgruppe absolviere. Damit spare ich Zeit und es macht deutlich mehr Spass.
Die ersten 2 Monate waren mehrheitlich Grundlagenausdauer. Nun kommen spritzige Einheiten hinzu.
Die erste Gelegenheit wäre am kommenden Samstag am Winterthurer Laufsporttag. Dieser Start ist noch nicht gesetzt, da am Samstagnachmittag das Familienprogramm Priorität hat. Doch habe ich mich entschieden, spontan zu starten, falls sich gerade eine zeitliche Lücke ergibt.
Diesen Monat werde ich aber am 21,1 km langen Gatterlauf vom stopandgo in gutem Marathontempo starten.
Zudem konnten 50 Teilnehmer vom snowalkrun in Engelberg einen gartis Startplatz für den Kerzerslauf gewinnen und ich gehöre zu den Glücklichen :-). Es wird also ein Ausflug ins Bernerseeland für die Familie und einen coupierten 15 km Lauf im HM-Tempo für mich geben.
Die läuferischen Aussichten für den März sind damit wieder sehr attraktiv.
Samstag, 26. Februar 2011
Meine aktuellsten Geheimtipps
Diese Woche habe ich wieder einmal ausgiebig über Lauferfahrungen geplaudert. Dabei ist mir bewusst geworden, dass ich mir im Laufe der Jahre einiges an Erfahrungen angeeignet habe und welches meine wichtigsten aktuellen Geheimtipps sind.
Ein Schwachpunkt ist meine linke Achillessehne. Doch seit ich diese regelmässig mit einer weichen Zahnbürste streichle, ist die Durchblutung so gut, dass keine Schmerzen mehr auftauchen, wenn ich einmal bewusst und über längere Strecken auf dem Vorfuss laufe. Auch vor täglichen Läufen bei Ferien in den Bergen muss ich mich nicht mehr fürchten.
Seit ich laufe, hatte ich nach anstrengenden Trainingswochen meist Schmerzen oder zumindest höchste Berührungsempfindlichkeit im vorderen Schienbein. Doch seit ich nach dem Duschen meine Beine regelmässig mit Arnika-Massageöl einreibe, tauchen diese Schwierigkeiten nicht mehr auf.
Mein neuster Geheimtipp ist "TheStick". Das Teil habe ich zuerst eher skeptisch beurteilt. Doch sind meine Beine am Folgetag auch nach einem langen harten Lauf merkbar besser erholt, wenn ich nach dem Training 5 min meine Beine damit durchwalke. Insbesondere die Unterschenkel sind viel gelöster und elastischer als früher. Nach dem nächsten langen Lauf werde ich mal nur ein Bein behandeln. Bin gespannt, ob ein Unterschied feststellbar sein wird.
Ein Schwachpunkt ist meine linke Achillessehne. Doch seit ich diese regelmässig mit einer weichen Zahnbürste streichle, ist die Durchblutung so gut, dass keine Schmerzen mehr auftauchen, wenn ich einmal bewusst und über längere Strecken auf dem Vorfuss laufe. Auch vor täglichen Läufen bei Ferien in den Bergen muss ich mich nicht mehr fürchten.
Seit ich laufe, hatte ich nach anstrengenden Trainingswochen meist Schmerzen oder zumindest höchste Berührungsempfindlichkeit im vorderen Schienbein. Doch seit ich nach dem Duschen meine Beine regelmässig mit Arnika-Massageöl einreibe, tauchen diese Schwierigkeiten nicht mehr auf.
Mein neuster Geheimtipp ist "TheStick". Das Teil habe ich zuerst eher skeptisch beurteilt. Doch sind meine Beine am Folgetag auch nach einem langen harten Lauf merkbar besser erholt, wenn ich nach dem Training 5 min meine Beine damit durchwalke. Insbesondere die Unterschenkel sind viel gelöster und elastischer als früher. Nach dem nächsten langen Lauf werde ich mal nur ein Bein behandeln. Bin gespannt, ob ein Unterschied feststellbar sein wird.
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