Montag, 29. Juli 2013

Werbung für Blogger

Als Blogger werde auch ich immer mal wieder von Anbieter von Produkten, Events oder Dienstleistungen angesprochen. Dies muss nicht immer so unangenehm wie hier in einem alten Blog geschildert sein. Ich dufte verschiedene Male an ganz tollen Events teilhaben wie zum Beispiel hier.
Auch Produkteinfos sind manchmal ganz spannend. Vor Kurzem habe ich den Hinweis von Salomon erhalten, dass es eine Millésimes Limited Edition der Trailschuhe XA Pro 3D und Speedcross 3 in einer weltweiten Auflage von  lediglich 5‘000 Paar erscheinen wird. 
Während der schneeweisse Speedcross mein Geschmack gar nicht trifft (Hengstschläpchen) hat es mir der XA Pro 3D in der eleganten Lederversion in Schwarz voll angetan. 

Ich suche schon länger wieder einen Laufschuh, welcher beim Tragen nicht gleich als solcher erkannt wird. 
Der XA Pro 3D in dieser Limited Edition ist wieder einmal ein solches Modell und bringt er alle Features wie Contragrip-Aussensohle, Sensifit-System und Schnellschnürsystem Quicklace mit. So habe ich wieder ein Schuh für alle Outdooraktivitäten für unsere Reisen, ohne dass sich meine Frau daran stört, wenn ich sie damit beim Stadtbummel begleite. 
Ab August sind diese Schuhe erhältlich und dank der Werbung für Blogger werden von den schicken Schwarzen wohl bald nur noch 4999 verfügbar sein, sofern ich überhaupt ein solches Paar in Winterthur erwerben kann. 


Mittwoch, 17. Juli 2013

Meine neue Suunto Ambit

Vor einigen Tagen habe ich beim Anschliessen meiner Suunto Ambit einen SW-Update empfangen. Dieser Update hat einige Neuerungen gebracht, welche einen echten Mehwert bieten. So lässt sich nun der Ladezustand der Batterie in % Anzeigen und auch eine Timerfunktion ist neu vorhanden.
Das Beste aber finde ich, dass die Ambit nun bezüglich APP-Funktionen mir der  Ambit 2 resp. Ambit 2S gleichgezogen hat und nun auch logische Operationen verarbeitet.
Bei meinem Laufwiedereinstieg in diesem Frühjahr war ich oft mit zu hohem Puls unterwegs. Um mich zu Disziplinieren habe ich mir ein APP gemacht, welches das Überschreiten von 78 % von HFmax meldet. Doch habe ich hier immer vermisst, dass ich dies nicht auch mit einem Signal melden lassen kann. Nun ist dies auch bei der Ambit möglich.
Ich habe damit fast das Gefühl eine neue Uhr zu besitzen. Coole Sache.

Sonntag, 30. Juni 2013

Laufen - einfach so, weils schön ist.

Wie ich doch diese Sommerzeit geniesse. Damit meine ich selbstverständlich nicht das Wetter. Dieses findet noch immer ohne Sommer statt.
Ich geniesse es einfach wellnessmässig zu joggen. Ich bin so langsam wieder in meinem läuferischen Alltagstrott. Mein Ausdauervermögen hat zugenommen und ich mag zwischendurch auch intensiver laufen.
Doch wie jedes Jahr ist der Juli ein Regenerationsmonat mit lockeren Läufen nach Lust und Laune. Ich will in den kommenden Wochen auftanken bevor ich mir wieder einen Trainingsplan mit höheren Intensitäten zur Vorbereitung auf einen Herbstmarathon zulegen werde.
Noch weiss ich nicht, weiss ich nicht, wo ich diesen Marathon laufen werde. Zur Vorbereitung plane ich aber als Mitglied von Addidasfriends am Greifenseelauf dabei zu sein.

Doch bis dahin habe ich noch viel Zeit und werde wie bisher
- am frühen Morgen bei Vogelgezwitscher
- als Mittagspause der Töss entlang
- bei Nieselregen wie am letzten Samstagnachmittag
- plaudernd in der  der Gruppe, wie fast jeden Donnerstagabend
durch die Umgebung von Winterthur laufen - einfach so, weil es schön ist.

Montag, 24. Juni 2013

SWISSMAN Xtreme Triathlon: Sonntag

Nach einem langen Tag und einer kurzen Nacht zieht mich die Sonne am Sonntagmorgen bereits vor 7 Uhr aus dem Bett. Nach einer kurzen Dusche muss ich raus um das Bergpanorama mit Eiger, Mönch und Jungfrau in der Morgensonne geniessen.
Auch hier wieder Bilderbuch Schweiz. Dies ist sicher eine der Stärke des SWISSMAN Xtreme Triathlon.
Nach dem Frühstück treffen sich um 10 Uhr Athleten, Supporter, OK, Helfer und Freunde beim Zielzelt. Ich bin erstaunt, wie viele Supporter und Athleten sich an mich erinnern und sich nochmals bedanken. Es ist schön für mich so vielen Teilnehmern gratulieren zu können.

Die Ehrung der Finisher des SWISSMAN Xtreme Triathlon fällt für meinen Geschmack etwas zu nüchtern aus. Dies wird in den kommenden Jahren sicher noch verändert werden. Richtig emotional wird es aber bei dem Dankesrede an die Helfer von OK-Chef Beat Stadelmann.
Die Stärke des Helferteams zeigt sich nochmals beim Zusammenräumen und dem Transport des vielen Materials nach Grindelwald. Jeder arbeitet ohne grosse Absprache Hand in Hand. Die Fahrt mit der Zahnradbahn nach Grindelwald zeigt nochmals die Härte dieses Triathlons auf. Unglaublich, dass man nach 3,8, km Schwimmen, 180 km Velo über 3 Pässe und 34 km auf stark coupierter, meist ansteigender Strecke noch einen solchen Berg hochkommt.

Zu viert fahren wir  mit einem Mitetauto nach Winterthur. Dort räume ich das Auto auf und bringe es dem Sponsor, der Mietauto AG,  zurück. Ein weiterer wichtiger Sponsor ist die Firma X-BIONIC. Dieser Sponsor hat nicht nur Finishershirt und Supportershirt gestiftet, sondern alle Helfer mit funktionellem Shirt, einem Cap und einer tollen Softshelljacke  ausgerüstet und damit zu einem einheitlichen Auftritt der ganzen Crew gesorgt.

Nach der Autoabgabe schliesse ich meinen Helfereinsatz mit einem Lauf durch den Eschenberg ab. Ich bin gut unterwegs. Die Bilder der Läufer, welche gestern an mir vorbei zogen, geben mir Schub. Statt ein gemächlicher Lauf, werde ich schnell und verschwitze ich das X-BIONIC Helfershirt jetzt noch richtig, Mir scheint, dass der X-BIONIC Leitspruch "Turn sweat into engergy" wirklich funktioniert.

NACHTRAG: Hier die 10-minutige Reportage mit den Gedanken von Teilnehmer Simon Joller

Hier noch einige Bilder (Rechte siehe FB)



Aussicht auf den Brinersee
 
Am Ziel



Sonntag, 23. Juni 2013

Ein aufregender Tag


Am Samstag wurde der erste SWISSMAN Xtreme Triathlon durchgeführt, wo ich als Helfer auf der Laufstrecke in Iseltwald eingeteilt war.

Auch für mich als einfacher Helfer wuchs die Spannung im Laufe der Woche. Lange war unsicher, ob die  Route überhaupt wie geplant befahren werden kann.
Zwar konnte am Wochenende zuvor der Grimselpass freigegeben werden. Doch die Tremola war noch immer gesperrt. Am Freitag kam dann die Nachricht, dass der Furkapass wegen Erdrutsch geschlossen ist. Die Alternativroute über den Susten musste angepeilt werden und alle Teams der Laufstrecke wurden für eine Stunde früher aufgeboten.
Am Freitagabend dann aber die grosse Überraschung: Nicht nur der Furkapass wurde freigegeben und sondern auch die Tremola.

So begann für mich der der Samstagmorgen erst um 7:00. Da waren die Helfer in Ascona schon 5h auf und die Athleten bereits 2 h unterwegs. Als erstes informiere ich mich mittels tracker.com über die Position der einzelnen Athleten und Athletinnen. Alle 50 Teilnehmer hatten die Schwimmstrecke hinter sich und sind nun wie auf einer Perlenkette aufgereiht alle auf der Radstrecke, wobei der Abstand zwischen Spitze und Ende schon recht deutlich ist.

Während meiner Fahrt von Winterthur an den Brienzersee wird das Wetter langsam besser. Doch die Nebelschwanden am Brünig geben uns eine kleine Idee, wie hart die Bedingungen auf der Radstrecke über die Pässe Gotthard (2106 m) und Furke (2436 m) sind, wo es bei Temperaturen von 3° - 5° zeitweise stark regnet. Die Athleten wurden hier nicht nur körperlich sonder auch mental stark gefordert.

Wir kommen frühzeitig am am Brienzersee an und geniessen bei einem Kaffee am See die Bilderbuchlandschaft mit Sonne, einigen Wolken an den Bergkämmen und dem vorbeifahrenden Raddampfer.

Zu dritt sind wir in Isletwald am Brienzersee für den Treffpunkt bei km 8 der Laufstrecke zuständig.  Wir sichern die Strecke, weisen die Supporter und Begleiter auf den richtigen Parkplatz und informieren diese via iPad über die aktuelle Position ihrer Schützlinge.

Ca 12h45 taucht el Toro (Markus Stierli) als erster auf. Aber nicht auf dem vorgesehen Weg, sondern über den steilen Wanderweg, direkt vom See! Zum Glück ist er genügend frisch und macht mich darauf aufmerksam, dass ein Wegweiser falsch ausgerichtet ist. Nun werde ich etwas hektisch, gebe einem wartenden Supporter meinen Crew-Bändel und renne zur rund 1 km entfernten Kreuzung, wo unser Wegweiser tatsächlich von einem dumben Mitmenschen gedreht wurde! So kommt erst der vierte Athlet kommt auf der richtigen Strecke. glücklicherweise hat diese Störung keinerlei Auswirkung auf den Rennverlauf.
In unregelmässigen Abständen kommen die Läufer vorbei. Das relative steile Stück (ca 10 % Steigung) lässt gut erkennen, wie viel Reserve der Einzelne noch mitbringt. So ist klar, dass der 4. sicher noch diverse Läufer an sich vorbei ziehen lassen muss.
Ganz stark ist der Eindruck, welcher die 1. Frau Emma Pooley (Westmeisterin 2010 und Silber Olympia 2008) an 10. Position hinterlässt. Sie läuft das ansteigende Stück so schnell hoch, dass ich ihr wohl kaum auch nur 1 km folgen könnte. Unglaublich welche Energie hier nach 3,8 km Schwimmen und 180 km Radfahren mit über 4000 Höhenmetern noch vorhanden ist. (Sie wird als 6. Overall am Ziel auf der Kleinen Scheidegg (2070 müM) sein.

Nach 15h sind schon ein Grossteil der Athleten vorbei. Jetzt sind die Abstände grösser. Ich habe viel Zeit mich mit den Supportern der einzelnen Athleten zu unterhalten. Diese werden ihren Partner die letzten 8,5 km von Grindelwald Grund zur Kleinen Scheidegg begleiten (1120 Höhenmeter). Wie hart diese letzte Stück ist zeigt auch die Marschtabelle. Selbst die schnellsten haben für diese gut 8 km fast 2 h!

Spannend ist das Gespräch mit dem Mitorganisator vom CELTMAN. Seine Begeisterung für seinen Anlass kommt gut zum Ausdruck. Ich fast den Eindruck, dass er sich darüber freut, dass die schnellste Zeit beim CELMAN mit ca. 12h10 höher ist, als die schnellste Zeit vom SWISSMAN 11:29 von Markus Stierli. So kann der CELTMAN bezüglich Härte wenigstens mithalten. Bezüglich Landschaft räumt er dem SWISSMAN den Vorteil ein. Er ist very impressed,

Das OK ist bemüht, jedem der Athleten die Ankunft ans Ziel zu ermöglichen und handhabt die Cutoffzeiten sehr grosszügig. Das Warten für uns beginnt und irgendwann stelle ich fest, dass sich der letzte Athlet entschieden hat, einen eigenen Weg zu suchen. Er passiert Iseltwald ohne an uns vorbei zu kommen.

Nach 19h brechen wir ab und unterstützen den Besenwagen beim einsammeln der Markierungen und Schilder. Gegen 10 Uhr sind wir in Grindelwald und werden über Flurstrassen noch soweit wie möglich hoch gefahren. Dabei passieren wir noch 3 Athleten welche am Aufstieg sind.

Die letzten 1,5 km und 200 Höhenmeter sind für uns ein herrlicher Vollmondspaziergang mit der Kulisse von Eiger, Mönch und Jungfrau.Kurz vor Mitternacht komme auch ich am Ziel an. Weit nach Mitternacht bekomme mit, wie Massimo mit breitem Strahlen das Restaurant betritt und den tosenden Applaus der Anwesenden entgegen nehmen kann. HÜHNERHAUT!

So geht ein einmaliger Tag, nicht aber der SWISSMAN zu Ende. Am Sonntag geht das familiäre Treffen mit Siegerehrung und Verabschiedung der Athleten weiter.