Dienstag, 9. November 2010

Zum Rücktritt von Haile Gebrselassie

Laufen mach glücklich!
Diese Botschaft von Haile Gebrselassie möchte ich auch in meinen Blog festhalten.

Sonntag, 7. November 2010

Wellness ist nun angesagt.

Letztes Wochenende war ich mit Marcel am Luzern Marathon. Dieser hat mir ziemlich vehement widersprochen, als ich nach kurz dem Marathon unser Laufverhalten eher dem Wellnessbereich zugeordnet habe.

Für diese Woche stimmt die Bezeichnung Wellnessjogger aber bestimmt!
Meine Beine haben sich sehr rasch wieder erholt. Dies ist bestimmt meiner langen Laufzeit zu zuordnen. Teilweise führe ich es auch auf meine Stützstrümpfe resp. Kompressionssocken (klingt doch dynamischer!) zurück. Auch ich sehe damit zwar Scheisse aus. Aber ich habe meine Hemmung das erste Mal in Biel (damals bei Nacht!) überwunden und in Luzern ganz abgelegt.
diese Fusstellung und diese Socken!! (Zieleinlauf Luzern)
Bis Donnerstag war sportlich gesehen Ramadan. Am Freitag habe ich mich auf einer lockeren Bikerunde ins Wochenende bewegt. 
Bikerunde zum Wochenendstart


Meine erste lockere Runde laufe ich am Samstagmorgen am Brühlberg. Ich liebe das Geräusch beim lockeren Trab im Herbstlaub. 7,5 km, 0h48, Aufstieg 105 m

Für die 2. Einheit am Samstag habe ich dann wieder das Bike benutzt. Zuerst ein Abstecher bei Heiner und Corinne vom Stopandgo, wo ich die perfekten Bike-/Schlittschuh-/Velohandschuhe gefunden habe. Dann  vorbei am Sternenweiher und Reitplatz über den Gamser gefahren bin, um dann über Singletrails und Treppen flowig in die Stadt und ins Neuwiesenquartier Stadt zu cruisen.  

Am Sonntagmorgen bin ich wieder in gemütliche Runde der Nase nach durch die stadtnahen Wälder gelaufen.
11.5 km; 1h10; Aufstige 110 m

Am Sonntagnachmittag habe ich trotz Regen nicht Viktor Röhtlins Lauf in New York verfolgt, sondern bin mit dem Bike nochmals frische Luft.


Bis Ende Jahr werde ich nun nach Lust und Laune im lockeren Ausdauertempo Lauflust pur geniessen. Ich freue mich darauf.

Damit ich zwischen durch einen guten Grund habe auch mal schneller zu laufen, habe ich mich noch mit einem Gratis-Start zum Silvesterlauf gemeldet.Dieser Lauf ist für mich insofern eine Premiere, dass ich in meiner läuferischen Laufbahn noch nie zu einem Lauf unter Halbmarathon gestartet bin.

Einem Laufplan unterwerfe ich mich aber trotzdem erst wieder ab kommenden Januar. So habe ich nun eine lange Laufphase just 4 Wellness vor mir.

Sonntag, 31. Oktober 2010

Genuss - Stimmung - Begegnungen - Kampf: Marathon

Geplant war Martahon in 4h15 - erreicht habe ich Marathon in 4h14 - aber natürlich lief vieles nicht exakt nach Plan ab.

Das Wichtigste "meines" Luzern Marathon in Kürze:

Die Stimmung war genial. Das Wetter war top.
Nach meinem Eindruck waren noch nie so viele Zuschauer an der Strecke.

Ich bin zu schnell gestartet und habe die 1. Hälfte in 2h03 hinter mich gebracht. Bis km 34 lief ich dannach immer schön in meinen Tempo und war mehrheitlich am überholen. Dann kam der Einbruch. Die letzten km hatte ich schwer zu beissen und ich viele bekannte Läufer sind wieder an mir vorbei gezogen, was aber unwichtig war. Ich war mit mir beschäftigt, musste einige Male den Krampf in meinem linken Oberschenkel dehnen und habe vermutlich für den letzten km an die 10 min. gebraucht. Doch schlussendlich bin ich in Würde am Ziel angekommen.

Rasch habe ich mich erholt und ich freue mich jetzt nicht nur über den absolvierten Marathon, sondern auch auf den nächsten Marathon. Wie heisst es doch so schön: Nach dem Marathon ist vor dem Marathon.

Dienstag, 26. Oktober 2010

Laufend entscheiden

Die Vorbereitungauf Luzern ist alles andere als optimal. 2 Wochen konnte ich keine Läufe machen.

Aber die letzte Woche habe ich drei wunderschöne, ganz lockere Läufe dem Meer entlang gemacht und pure Lauflust genossen. Gegen Ende Woche war ich wieder mehr als 1 h unterwegs und habe dann zwar meinen Muskel leicht gespürt, aber nach dem Lauf war ich sofort wieder schmerzfrei.

Bei mir dauert die Taperingphase statt einer Woche halt für einmal 3 Wochen.
Wenn ich Gas gebe, meldet sich mein Wadenmuskel noch. Also nichts mit Leistung am Limit.

Ich habe mich deshalb entschieden, in Luzern zu starten und zwar mit dem Ziel, so zu laufen, dass ich nachher keine Schmerzen habe.  D.h. die Zeit lasse ich ausser acht und die Distanz passe ich an.

Ziel bleibt Marathon.

Doch kann ich meine Leistungsfähigkeit nicht so ganz einschätzen und es kann deshalb sein, dass ich nach der Hälfte abbreche. Ich lasse es auf mich zukommen und entscheide Laufend, ob ich am So die körperliche Fitness und vorallem die mentale Stärke für einen Marathon habe ;-)

Ich bin auf jeden Fall am Start! Auch wenn ich mich nicht wie sonst jeweils wie ein Pfeil auf dem Bogen fühle, der bereit ist los zu fliegen. Ich freue mich auf des Erlebnis.

Sonntag, 10. Oktober 2010

Verletzt

 Diese Woche gibt es wenig erfolgreiches zu berichten. Am Dienstag bin ich über den Mittag zu einem schnellen Lauf gestartet und rasch habe von Steigerungsläufen auf einen schnellen Dauerlauf umgestellt. Es hat mir so richtig Spass gemacht durch den Wald zu laufen. Zwischendurch habe ich immer wieder auf die Uhr geschaut und ich war sicher, dass ich auf dieser Runde in einer neuen Rekordzeit hinlegen werde. Doch nach ca 5.5 km hat sich meine linken Wade mit krampfartigen Schmerzen gemeldet. Ich musste meinen Lauf abbrechen und habe versucht zu Dehnen. Auch nach 5 min. war an ein Weiterlaufen nicht zu denken. So bin ich in der Laufausrüstung durch den Wald nach Hause spaziert und meinen Übermut dabei abkühlen lassen.

Am Donnerstag stand ein lockerer Langer auf dem Programm. Doch nach ca. 2 km kam der Schmerz wieder so deutlich, dass ich gleich abbrach und wieder spaziernd nach Hause kam.

Das Wochenende also keinen Läufe. Stattdessen am Samstag im Thermalbad und am Sonntag auf dem Bike die Muskulatur gelockert. Nun fühlt sich alles wieder gut an.