Samstag, 7. März 2015

Vorbereitung SWISSMAN Xtreme Triathlon 2015

In den letzten Wochen war ich wieder mehr bei den Vorbereitungen des kommenden SWISSMAN involviert. So habe ich unter anderm zusammen mit dem OK-Team den Sponsor X-BIONIC besucht und uns die Neuigkeiten vorstellen lassen. Es war spannend, mit welchen High-Tech-Mitteln X-BIONIC dem Leitspruch "Macht aus Schweiss Energie" verfolgt und welch technologisch anspruchsvolle Fertigung dahinter steckt. Für Finisher und Supporter des SWISSMAN 2015 haben wir wieder tolle Finishershirts ausgesucht. Es war ein cooler, aber teurer Abend. Habe ich mir doch bei dieser Gelegenheit gleich noch den einen oder andern Wunsch erfüllt.

Wir wollen beim kommenden Anlass mehr SWISSMAN-Produkte verkaufen. Das letzte Jahr war das Interesse der Teilnehmer so gross, dass wir innert kürzester Zeit ausverkauft waren. Dies wollen wir besser machen. Auch hoffen wir darauf, damit die noch immer knappen Finanzen etwas zu verbessern.

Eventuell gehört auch eine Suunto Ambit 3 Peak als SWISSMAN Sonderedition zum Angebot.

Viele der notwendigen Bewilligungen sind bereits vorhanden. Letztes Jahr wollte die Polizei von Ascona/Locarno den Anlass fast unterbrechen, da einzelne Velofahrer den Rotlichtern und Stoppstrassen etwas zu wenig Beachtung geschenkt haben und der von uns einsetzte Verkehrsdienst punktuell den Verkehr angehalten hat. Deshalb ist diese wichtige Bewilligung noch ausstehend.

Auch die Sponsorensuche hat wieder hohe Aktualität, nachdem sich der Sponsor für den Transport zurückgezogen und ein weiterer seine Geschäfttätigkeit verlagert hat. Die Suche von Sponsoren ist anspruchsvoll, da wir nicht einfach irgendwelche Werbebotschaften weitertragen wollen, sondern Firmen suchen, welche einen Bezug zum Triathlonsport, zu lokalen Gegebenheiten und/oder gleiche Werte teilen.

Aktuell muss Helfercrew ergänzt werden. Erfahrungsgemäss bringen allgemeine Aufrufe wenig Erfolg. Meist müssen persönliche Ansprachen gemacht werden.
Leider sind bereits auch die ersten ungeplanten Schwierigkeiten aufgetaucht. So ist eine Location, welche uns zugesagt wurde, erst 4 Stunden zu spät verfügbar. Eine neue Lösung muss dafür gesucht werden. Aus der Vergangenheit wissen wir, dass wir noch öfter gefordert sein werden, eine neue Lösung zu suchen, weil etwas ungeplantes Auftaucht.

Sicher ist aber, dass es auch im 2015 ein unvergesslicher SWISSMAN Xtreme Triathlon stattfinden wird. Ich freue mich darauf!




Montag, 2. März 2015

Rückblick Feb 2015


Mit dem Laufen geht es bei mir weiter aufwärts. Im vergangenen Monat habe ich über 80 Lauf-km zurückgelegt und bin dabei bereits 2 x mehr als 1 h ohne Unterbruch gelaufen. Mein Knie hat gut mitgemacht. Doch ohne regelmässiges Krafttraining hätte ich sicher Probleme.

Aktuell habe ich heute gerade den letzten Tag einer 5-tägigen Fastenkur hinter mir. Dies habe ich auch in früheren Jahren als Marathonvorbereitung gemacht. Dieses Frühjahr ist nicht an einen Marathon zu denken. Am Marathon in Zürich bin ich höchstens als Helfer mit dabei. Mein Gewicht ist seit meiner letzten Fastenphase im Herbst ziemlich stabil geblieben. Jetzt soll es nochmals eine Stufe runter. Mein Ziel sind 66 kg. Bis es soweit ist, mache ich die Ausdauereinheiten weiterhin auf dem Indoorbike und nur kurze aber lustvolle Läufchen.



Sonntag, 1. März 2015

Überraschungspaket von Adidas

Adidas hat vergangene Woche der Pressemitteilung im Januar ein Überraschungspaket folgen lassen. Dieses enthielt neben dem brandneuen Adidas Ultra Boost Schuh auch blaue Ultra Shorts, ein adizero climacool Shirt und eine superleichte Ultra Jacke. Jetzt bin ich genau so gut für den Frühling ausgerüstet, wie ich dank der climaheat-Serie diesen Winter gewappnet war. Der Frühling kann kommen!

Natürlich stürze ich mich zuerst auf den Schuh. Dieser gefällt nicht nur mir, sondern auch meiner Tochter. Für sie sind Sportschuhe ein Lifestyle-Gadget sind und müssen ausschliesslich toll aussehen. Zum Glück haben wir nicht dieselbe Schugrösse! 

Der Schuh hat keine Zunge und sitzt wie ein Socken am Fuss. Die Schnürung ist fast überflüssig und fixiert nur den Rist. Der Vorfuss ist völlig frei. Zentral ist für mich die Ausgestaltung des Fersenbereichs. Die Schuhe der Marke Asics z.B. sind so gebaut, dass bei mir das Innenfutter jeweils innert kürzester Zeit zerschlissen ist. Im Gegensatz dazu sieht man auch bei meinen alten Adidas Boost Schuhen keinerlei Abnutzungserscheinungen an.
Dies ist wohl eine der Stärken an diesen Schuhen. Die Langlebigkeit des Boostmaterials wird seit der Lancierung immer betont und so langsam kann ich dies bestätigen. Mein erstes Modell hat inzwischen ca. 600 km hinter sich und ich besitze ein gleiches neueres Paar. Anders als meinen früher favorisierten Mizuno-Schuh, welchen ich jeweils nach ca 600 km weggeworfen habe. 

Den ersten Lauf mit den Adidas Ultra Boost machte ich auf dem Laufband. Schliesslich will das schöne Teil nicht sofort einsauen. Inzwischen habe ich mich längst an das typische Boost Laufgefühl gewöhnt. Die gute Dämpfung hat mich am Anfang den direkten Bodenkontakt vermissen lassen. Der Ultra Boost ist eher direkter. Die verbesserte Energierückgabe nehme ich nicht wahr. Der Schuh ist auch nach einem längeren Lauf sehr sehr bequem. Dass ich nach einer Stunde einen blutenden Zeh hattte, lag keinesfalls am Schuh sondern am zulangen Zehennagel😣

Sonntag, 15. Februar 2015

Spuren im Sand

Dieses Jahr sind unsere Skiferien ins Wasser resp. meine Frau letzten Oktober von Pferd gefallen. An Skifahren ist noch nicht zu denken. Deshalb gibt es dieses Jahr Meer anstelle Berge, Tauchen statt Skifahren,  Poolbar statt Schneebar; Strand statt Skipisten.
Ich bin in einem All-Inklusive-Hotel mit Hausriff zum Schnorcheln und Tauchen, 50 m Pool zum Schwimmen, Fitnessstudio fürs Training und rundherum nur Sand zum Joggen. Wie immer hab ich vor der Abreise in movescount nach lohnenswerten Routen Ausschau gehalten. Doch da war weit und breit nichts. 

Deshalb habe ich meine Spuren im Sand auf Movescount fixiert und nun sind auch unterhalb von El Quseer einige Routen zu finden.
Ich bin gleich am 1. Morgen nach der Ankunft zu einem Lauf in die ägyptische Wüste aufgebrochen und war fasziniert vom Laufen. Die teilweise riesigen Flächen und die fehlenden Referenzpunkte erschwert das Schätzen von Distanzen. Meist habe ich den anvisierten Punkt rascher als gedacht erreicht.
Dieser Hügel war das Ziel des ersten Laufes. Auf-/Abstieg waren nicht unproblematisch. Den Schluss schaffte ich nur auf allen Vieren und nicht ganz ohne Blessuren
Der Startpunkt liegt am Horizont und scheint weiter weg zu sein als ca. 3 km.
Blick Richtung Meer
Blick ins Landesinnere
Die Ausicht war toll und es ist klar, dass ich in diesen Ferien sicher einer der Hügel im Hintergrund besteigen werde. Fast täglich habe ich vor dem Frühstück einen kurzen Lauf gemacht und bin einige Längen im Pool geschwommen.

Am vorletzten Tag bin ich dann losgezogen, um tiefer in das unbekannte Terrain vorzudringen. Nach der ersten Hügelkette wird das Gelände stark durch ausgetrocknete Wasserläufe durchzogen. Doch in diesen Schluchten verliere ich meinen Zielberg aus den Augen und ich halte mich deshalb eher in der Höhe auf und folge Höhenkurven. Nich immer ist dies laufend möglich. Steile Auf- und Abstiege fordern mein Kletterkünste mehrfach. Doch die Ruhe, die Weite und die Einsamkeit sind beeindruckend. Bald gibt es keine Wege und keine Spuren mehr. Die Spuren der Zivilisation sind nur noch in Form von vereinzelten hässlichen Plastikabfällen zu sehen. Doch dies ist heute leider wohl fast überall auf der Welt der Fall. 
Welches ist der beste Rückweg?
Bevor ich mich auf den Rückweg mache, besteige ich natürlich meinen Zielberg. Wieder ist er zeitweise sehr steil und auf dem schmalen Grat muss ich gegen einen sehr kühlen starken Wind kämpfen. Ich beschliesse via Täler zurück zu laufen. Dies gelingt mir dank mit Unterstützung meiner Suunto Ambit 3 Sport problemlos. Ohne Navigationsunterstützung der Ambit hätte ich nie und nimmer so zielsicher und stressfrei den Ausgangspunkt gefunden und hätte mich vermutlich gar nicht so weit in das unwegsame Gelände hineingewagt. Den Slogan von Suunto am Ende des Films kann ich nach diesen Erfahrungen sofort unterschreiben. 

Montag, 2. Februar 2015

Endlich Winter

Nun ist der Winter doch noch im Flachland angekommen. Am Samstagmorgen liegt eine leichte Flaumschicht auf den Strassen. Die aufgehende Sonne begleitet mich bei meinem lockeren Lauf. Die Strassen sind glatt, doch im Wald ist der Boden griffig und herrlich zum Laufen.
Am Samstagnachmittag finde ich Zeit, mein mit Spikes ausgerüstetes Bike noch etwas zu bewegen. Auf dem Eschenberg ist endgültig Winter. Mein Gleichgewicht ist gefordert, kommt man doch nur in den Spuren der Spaziergänger vorwärts. Doch ist der Spassfaktor deutlich höher als auf dem Indoorbike.